+

News

Manfred Wolf gibt das Zepter ab

Neuer Mann an der Linie in Ulm - Manfred Mikschy

Nach neuneinhalb Jahren, fünf davon als Spielertrainer, gibt Manfred Wolf das Zepter als Trainer der Sabres Ulm ab.  „Es waren fantastische Jahre als Coach aber ich hatte das Gefühl das eine Veränderung und ein gewisser Umbruch dem Team gut tun wird“ begründet Wolf diesen Schritt. Mit Aufstiegen von der Landesliga über die Oberliga und Regionalliga in die 2. Bundesliga, in der man kommende Saison schon das fünfte Jahr vertreten sein wird, wurden alle kurz- und mittelfristigen Ziele erreicht. Nach den Abgängen von Spieler und Co-Trainer Thomas Paa und die berufsbedingte Auszeit von Claus Turnwald steht das Team vor neuen Herausforderungen. Vor allem auf die eigenen Nachwuchstalente Patrick Dorner und Urs Rechtsteiner, die mit knapp 18 bzw. gerade mal knapp 17 Jahren schon fester Bestandteil der deutschen U22 Auswahl sind, soll gebaut werden.

 

Für diesen Umbruch und die Verjüngung des Teams ist auch schon ein Nachfolger gefunden worden. Mit Manfred Mikschy aus Schwäbisch Gmünd kommt ein prominenter Name im Rollstuhlbasketball an die Donau. Von 1986-1997 spielte dieser über 200mal für die deutsche A-Nationalmannschaft. 1992 gewann er die Silbermedaille bei den paraolympischen Spielen in Barcelona. Als Spieler wurde er mit Zwickau Deutscher Meister und Pokalsieger. Weitere Stationen waren Ravensburg und Bayreuth bevor er in Spanien für Zaragossa auf Korbjagd ging. Auch als Trainer hat der heute 52-jährige Manfred  Mikschy in Zaragossa, Gran Canaria, München und zuletzt in Kaiserslautern schon einige Stationen hinter sich.

 

„Ich bin mir sicher dass wir mit Manfred Mikschy den richtigen Nachfolger haben“ äußert sich Wolf, der maßgeblich an der Verpflichtung mitgearbeitet hat.

Manfred Wolf wird den Sabres aber weiterhin für die schriftliche Arbeit mit dem Verband und Mitarbeiter in der Organisation erhalten bleiben. Auch als Spieler wird Wolf kürzertreten, wird aber dem Team  als Back-up Spieler mit all seiner Erfahrung zur Verfügung stehen.

 

„Jetzt sollen es die jungen richten, ich werde trotzdem weiterhin im Training und dem einen oder anderen Spiel versuchen ihnen zu helfen“, so der 40-jährige Bibertaler.

Zweimal DRS-Pokal Deluxe

Als echtes Highlight kann man es bezeichnen.

In der ersten DRS-Pokal-Hauptrunde hat es die Glücksfee gut mit den Ulmer Sabres gemeint.

Den Sabres, von Spielertrainer Manfred Wolf, wurden am vergangenen Wochenende in Berlin zwei echte Kracher zugelost.

 

Am 05.11.2016 werden in Ulm mit den Doneck Dolphins Trier, und dem RSV Lahn-Dill gleich zwei Schwergewichte der 1.RBBL zu Gast sein.

Zum einen treffen die Sabres mit dem Team von der Mosel auf den deutschen Nationalspieler und Topscorer Dirk Passiwan und zum anderen auf unsere langjährige Mannschaftskameradin Annabel Breuer, die mit den Rekord-Pokalsieger so wie mehrfachen deutschen Meister und Champion Cupsieger aus Wetzlar an die Donau zurückkehrt.

 

Für Spannung und absolut hochkarätigen Rollstuhlbasketball ist gesorgt, denn nur der Sieger aus diesen 3er Vergleichen wird in die nächste Pokalrunde einziehen.

Als erste Reaktion nach Bekanntgabe des Pokalkraches war von den Sabres zu vernehmen

“Wir freuen uns total auf diese Herkulesaufgabe. Vor allem für unsere super Fans, die nun in unserem Wohnzimmer Rollstuhlbasketball der Extraklasse hautnah miterleben können.“

 

Also jetzt schon den 05.11.2016 vormerken und nicht verpassen.

Sabres gewinnen mit Pizza Pronto (Seligweiler) einen neuen Partner

Der Pizza Pronto Shop in der Tankstation Seeligweiler wird für die kommenden 3 Jahre neuer Partner der Ulmer Sabres.

Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Hollywood schreibt das Saisonfinale der Sabres

Die Sabres aus Ulm reisten als Tabellensechster nach Wetzlar zu der zweiten Mannschaft des RSV Lahn-Dill, Tabellensiebter. Die Tabelle sah vor den Verlierer dieses Spiels in die Regionalliga zu schicken. Eines vornweg, für die Sabres gab es das Happyend!

Die Nervosität und die Angst vor Fehlern in den eigenen Reihen hemmte vor allem die Offensive beider Teams. Früh war abzusehen dass sich ein enges Spiel mit niedrigem Score entwickeln würde. Als erstes waren es die Gastgeber welche sich ein wenig fangen konnten und sich bis zur ersten Pause mit 14:8 absetzten konnten.

Was das Team um Headcoach Manfred Wolf an diesem Tag sehr gut machte war, die Geduld zu bewahren. Man wurde trotz des Rückstandes nicht panisch oder versuchte es mit der Brechstange. Man hielt sich an den Gameplan welcher immer mehr zu greifen begann. So konnte man bis zur Halbzeit drei Punkte aufholen und es ging mit einem 24:27 Rückstand in die Halbzeit.

Über die Defense im dritten Viertel kam man zurück in die Partie und ging dann auch verdient in Führung. Lediglich 6 Punkte ließen die Sabres zu und konnten Selber in Person von Manfred Wolf, Claus Turnwald und Patrick Dorner punkten. Claus Turnwald zeigte besonders im Rebounding eine hervorragende Leistung an beiden Enden des Feldes! Vor dem Schlussabschnitt war man mit 37:33 in Front.

Das Schlussviertel war dann ein Krimi welchen es nur im Basketball geben kann. Vor allem die beiden Nachwuchsspieler beide Teams trugen ihren Teil dazu bei. Auf Seiten der Gastgeber Nico Dreimüller, insgesamt mit 3 erfolgreichen Dreiern, zwei davon in dem besagten Schlussviertel und in den Reihen der Ulmer Urs Rechtsteiner der von der Bank kam und direkt zweimal den Ball durch des Gegners Reuse jagte. Die Führung wechselte insgesamt viermal innerhalb dieser 10 Minuten.

In den letzten beiden Spielminuten konnten die Sabres nochmals einen Rückstand von 5 Punkten egalisieren und in der letzten Minute mit einem Freiwurf von Dominik Bloching mit einem Zähler in Führung gehen. Die letzten Würfe beider Teams fanden nicht mehr ihr Ziel und das Spiel endete mit 50:49 für die Gäste aus Ulm.

Mit den mitgereisten Fans feierte man mit der Schlusssirene den Klassenerhalt! Es waren extrem schwierige Bedingungen für den kleinen Sabres-Kader in einer extrem starken 2. Bundesliga Süd, doch jetzt man das Ziel erreicht und kann in den nächsten  Tagen feiern!

 

Für die Sabres spielten: #4 Andre Penner (4 Punkte), #5 Manfred Wolf (15); #6 Dominik Bloching (2); #7 Achim Renner; #21 Patrick Dorner (2); #23 Sascha Lima; #33 Claus Turnwald (10); #41 Thomas Paa (13); #77 Birgit Meitner; #99 Urs Rechtsteiner (4)

Rollstuhlbasketball pur

Während die 1. Mannschaft  der Sabres am Samstag, 30.01.2016 um 17.00 Uhr in der heimischen Theodor-Pfizer-Halle den Primus der 2. Bl. Süd, die Rhine River Rhinos empfangen, geht es für die 2. Mannschaft der Sabres schon am Vormittag (Tipp-off 10:00 Uhr) gegen das Reserveteam der Rolling Chocolate Heidelberg um wichtige Punkte im Tableau der Oberliga Süd. Wurde das Hinspiel in Heidelberg denkbar knapp mit 64:62 verloren, sollen nun die Punkte an der heimischen Harthauserstraße bleiben.

 

Wie es im Rollstuhlbasketball in den Klassen unterhalb der 1. und 2. Bundesliga Usus ist, steht nicht nur eine Partie an den Spieltagen für die Teams auf dem Programm, sondern gleich zwei. Zu dieser zweiten Partie empfangen die kleinen Sabres einen alten Bekannten, mit dem man sich in der Vergangenheit bereits so manchen Basketballkrimi geliefert hat. Zu Gast wird die 2. Mannschaft des RSV Salzburg sein. Die Gäste aus Österreich sind derzeit ungeschlagener Tabellenführer der Oberliga Süd. Nichts des zu Trotz gehen die Mannen von Trainer Thorsten Schmid nach zuletzt 7 Siegen in Folge mit einer breiten Brust als Tabellendritter in die Partie. Soll doch endlich der so lang ersehnte Erfolg gegen die Mozartstädter gelingen. Die Zeichen stehen gut, Coach Schmid kann aus den vollen Schöpfen. Alle Spieler sind mit an Bord. Tipp-off der Partie ist 14:00 Uhr. Das wichtigste für uns wird, neben der tollen Unterstützung unserer Fans, sein, dass wir die beiden Salzburger Speerspitzen Roman Wojnicka 20,5 PPG und den international erfahrenen Oldi Felix Karl 10,5 PPG möglichst  kontrollieren können, so die Einschätzung des Ulmer Trainerteams. Gelingt dies ist alles möglich.

Gelungener Rückrundenauftakt für die Sabres II

Am vergangenen Sonntag ging es, wie schon am letzten Tag der Hinrunde, zum Spieltag nach Augsburg. In den Trainingseinheiten vor dem Spieltag wurde akribisch auf das Spiel gegen Augsburg hintrainiert und auf deren Schlüsselspieler aufmerksam gemacht.

 

Allen noch gut in Erinnerung war die Niederlage gegen die bayerischen Nachbarn beim Mühleisen-Cup in Haimhausen vom 06.01.2016 und man wollte in der Liga keine Punkte gegen Augsburg verlieren. Die einstudierten Spielsysteme der mit 10 Aktiven angereisten Ulmern zeigte sehr schnell ihre Wirkung und verhalf den Sabres II immer wieder zu einfachen Punkten. Trotzdem gelang es Augsburg auch immer wieder ihrerseits zu Punkten zu kommen, da die Center Steffi Haberl und Sacha Ladzik nicht ganz einfach unter Kontrolle zu bringen waren. Daraufhin streute man auf Ulmer Seite immer wieder Spielsysteme und Eins-gegen-Eins-Presssituationen ein. Am Ende verhalf eine sehr hohe Treffsicherheit des Centers Patrick Dorner und die nötige Ruhe im Spiel zum ersten 56:47 Sieg. 

 

Gleich im Anschluss ging es, wie ebenfalls auch schon in der Hinrunde, gegen Ellwangen. Konzentriert ging man auch an dieses Spiel heran. Und wieder mal prägten konsequent herausgespielte Angriffe und eine hohe Trefferquote des bestens aufgelegten Patrick Dorners das Ulmer Spiel. Wie auch schon im ersten Spiel setzte man die gefährlichsten Spieler der Gegner mächtig unter Druck, was immer wieder zu Ballgewinnen und sicheren Punkten führte. Im Verlauf des Spiels stellte sich immer klarer heraus, dass dies ein ungefährdeter Sieg werden würde. Auf Seiten der Sabres wurde daher auch munter durchgewechselt, alle Spieler/innen erhielten Spielzeit. Nach Abpfiff stand ein klares 70:36 Endergebnis auf der Anzeigentafel und die Sabres II stehen somit auf dem 3. Platz, punktgleich mit Donauwörth.

 

Noch ein dickes Lob an unseren „Ersatz-Coach“ Birgit Meitner, die unseren privat verhinderten Trainer Thorsten Schmid bestens vertreten hat. Und auch die angereisten Ulmer-Zweitliga-Spieler haben ihre Sabres II kräftig unterstützt und so natürlich auch zu den Siegen beigetragen.

 

Für die Sabres spielten: C. Lindenthal, J. Schneider, A. Renner, C. Renner, P. Dorner, U. Rechtsteiner, S. Lima, A. Michalski, T. Widmann, J. Kopec

Gesundes und frohes neues Jahr 2016!!!

Für alle Fans, Freunde, Helfer und Familien rund um die Ulmer Sabres nur das beste für das Jahr 2016!!!

 

Für die Sabres in der 2. Bundesliga beginnt am 16.1. in München die Rückrunde. Nach einem erfolgreichen Saisonauftakt und dem zwischenzeitlichen 3. Platz, kämpft man nach mehreren Niederlagen nun gegen den Abstieg. Die Teams im Mittelfeld liegen alle ganz dicht beinander. Da kann es schnell wieder nach oben, aber eben auch wieder schnell nach unten gehen! Also... KÄMPFEN SABRES!!!

 

Die Reserve konnte nach erfolgreichem Jahresabschluss den 3. Platz in der Oberliga erobern. Am 24. Januar ist es dann möglich noch einen Platz zu klettern. Das Saisonziel, sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzten ist nach wie vor realistisch. Also... DRAN BLEIBEN SABRES II!!!

Sabres II klettern auf Platz 3 der Oberliga

Nach dem erfolgreichen Heimspieltag mit Siegen gegen Weiden und Freiburg, ging es noch vor den Weihnachtstagen nach Augsburg zum letzten Spieltag des Jahres. Gegen den Gastgeber aus der Fuggerstadt und der Mannschaft aus Ellwangen sollten die nächsten Siege folgen!

 

Nach frühem Start in den Tag wartete mit den Auxburg Basketz ein eingespieltes und erfahrenes Team. Ein in der offensive blendend aufgelegten Patrick Dorner und die aggressive Verteidigung der Sabres bescherte den Ulmern eine 36:23 Halbzeitführung.

 

Die zweite Spielhälfte wurde mit einem Dreier der Ulmer eingeleitet. Man brannte zwar kein Offensivfeuerwerk mehr ab, doch dafür verteidigte man deutlich besser. So ließ man in der gesamten zweiten Halbzeit lediglich 14 Punkte der Augsburger zu!

 

Das Endergebnis von 61:37 war auch in dieser Höhe absolut verdient!

Ellwangen- Eine Mannschaft die vor diesem Spieltag in der Tabelle noch vor den Sabres stand und ein Team welches im Vorfeld schwer auszurechnen ist! Es wurde ein unangenehmes Spiel für die Ulmer. Ein harter Kampf über die komplette Spielzeit!

 

Das erste Viertel konnten die Sabres zwar mit 18:6 gewinnen, doch noch in der ersten Halbzeit kam ein Einbruch im Ulmer Spiel. So verspielte man den Vorsprung und lies den Gegner auf bis zu 4 Punkten ran kommen.

Eine Auszeit und deutliche Worte von Trainer Thorsten Schmid später konnte man wieder auf 8 Zähler davon ziehen! Auch der dritte Abschnitt war wieder eine knappe Angelegenheit.

 

Basketball – ein Spiel der Läufe. Erst kam Ellwangen wieder besser ins Spiel bevor die Sabres die Parte im letzten Viertel endgültig für sich entschieden! Ein Sieg mit 10 Punkten stand den Ulmern am Ende zu Gute. Das 56:46 für das Team aus der Münsterstadt!

 

Ein großes Lob gibt Thorsten Schmid Joshua Kopec der sich zwar nicht in die Scorerliste eintragen konnte, aber Defensiv sich voll in den Dienst der Mannschaft stellte und in beiden Spielen die Speerspitze der Verteidigung stellte.

 

Für die Sabres spielten: #10 Joshua Kopec, #14 Christiane Renner (2 Punkte), #15 Claus Lindenthal (8), 16 Andrej Michalski (6), #21 Patrick Dorner (59/1 Dreier), #23 Sascha Lehner (10), #31 Jörg Schneider (14), #52 Marco Kempter (4), #99 Urs Rechtsteiner (14)

Ulmer Sabres verabschieden sich nach fulminanter Aufholjagd gegen den RSV Lahn-Dill II mit einer 63:57 Niederlage in die Winterpause

Am Samstag, 05.12.2015 luden die Ulmer Sabres zum letzten Heimspiel der Hinrunde der Saison 2015/ 2016. Zu Gast: Der RSV Lahn-Dill II.

 

Nach einem nervösen und zerfahrenen Start in das Spiel zeigten sich die Ulmer Sabres mit einer wenig glanzvollen Leistung in der 1. Hälfte des Spiels. Vor allem eine löchrige Verteidigung und inkonsequentes Defensiv-Rebounding ermöglichten den Gästen ein ums andere mal einfache Punkte. Zur 1. Viertelpause stand es 22:13 für die Gäste.

 

Erst nach der Halbzeitpause (24:27 Rückstand) kamen die, von den Fans frenetisch angefeuerten Sabres allmählich ins Rollen. Nach einem 11:0-Lauf der Gäste, waren es sodann die Sabres, die in Person von Manfred Wolf, Thorsten Schmid und Dominik Bloching das Heft in die Hand nahmen und ein ums andere Mal wichtige Punkte für ihr Team machten. Die grandiose Unterstützung der Fans zeigte ihre Wirkung! Der Gegner traf auf einmal kaum noch, umso mehr jedoch die Sabres. Aufgrund des vorangegangenen 11:0-Lauf der Wetzlarer und der nur noch geringen Spielzeit gelang es jedoch leider nicht mehr, das Ruder herum zu reißen um doch noch mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen.

 

 

Für Ulm spielten:

Manfred Wolf (16 Punkte), Thorsten Schmid (14 Punkte), Dominik Bloching (12 Punkte),

Thomas Paa (7 Punkte), Claus Turnwald (4 Punkte), Andre Penner (2 Punkte),

Birgit Meitner (2 Punkte), Patrick Dorner, Urs Rechtsteiner und Achim

 

Ulmer Sabres unterliegen den Mainhatten Skywheelers II knapp mit 50:56

Am vergangenen Samstag trat die Bundesligamannschaft der Ulmer Sabres beim Frankfurter Ligakonkurrenten Mainhatten Skywheelers II an. Aufgrund der Unterbringung Asylsuchender wurde der Spieltag in eine, für beide Mannschaften unbekannte Turnhalle, verlegt.

 

Insgeheim hoffte man also, dass der so genannte Heimvorteil der Frankfurter nicht zum Tragen kommen würde. Aus den letzten Begegnungen wusste man bereits, dass man die Frankfurter auf keinen Fall unterschätzen darf. Dieses Mal erst recht nicht, da der Kader mit einigen Erstliga-erfahrenen Spielern ergänzt wurde. Hauptsächlich aufgrund Unstimmigkeiten im Passspiel und in der Kommunikation auf dem Feld gelang es den Ulmer Sabres dieses Mal jedoch nicht, die Mainhatten Skywheelers zu bezwingen. Wie bereits im vorangegangenen Spiel im belgischen St. Vith blieb das Spiel bis zum Schluss offen. Die Ulmer Sabres verloren die Partie knapp mit 50:56. Der Sieg wäre bis zum Schluss möglich gewesen.

 

Das erste Viertel verlief zunächst vielversprechend. Das, wie immer hochmotivierte Team zeigte defensiv wie offensiv eine solide Leistung. Besonders Spielertrainer Manfred Wolf drückte von Anfang dem Ulmer Spiel seinen Stempel auf und avancierte letztlich mit 14 Punkten zum Topscorer der Ulmer Sabres. Zwar konnte man in den letzten Wochen verletzungsbedingt nur selten vollständig zusammen trainieren, dennoch war zu spüren, dass man sich trotz aller Widrigkeiten nicht unter Wert verkaufen wollte. Nach einem weiteren ausgeglichenen 2. Viertel stand es zum Pausen-Tee 31:26 für Ulm.

 

Im 3. Viertel waren es dann die Gastgeber, die plötzlich richtig Gas gaben und mit 16:7 das Viertel deutlich für sich gewinnen konnten. Die immer wieder eingestreute, leider nicht ausreichend konsequente Pressverteidigung der Ulmer Sabres zeigte nicht den erwünschten Effekt. Und so kam es, dass die Frankfurter Sven Diedrich und Heike Friedrich in der 2. Hälfte des Spiels das Heft in die Hand nahmen und ihre Farben somit verdient zum Sieg führten.

 

"Wir haben heute alle gemeinsam eine schwache Leistung gezeigt und müssen nun in den nächsten Tagen wieder alle gemeinsam hart an uns arbeiten, um nächste Woche das eminent wichtige Heimspiel gegen den RSV Lahn-Dill II für uns entscheiden zu können. Wir wissen, welche Fähigkeiten in uns stecken! Wir werden die verbleibende Zeit bis zum nächsten Punktespiel nutzen und als Gastgeber im Spiel gegen Lahn-Dill zeigen, dass es in Ulm nichts zu holen gibt!", so Trainer Manfred Wolf.

Zu Gast in Frankfurt

Ulmer Sabres am Samstag, 28.11.2015 zu Gast bei den Mainhatten Skywheelers in Frankfurt am Main Die 1. Mannschaft der Ulmer Sabres ist am nächsten Samstag, 28.11.2015 bei den Mainhatten Skywheelers zu Gast.

 

Wenn man von den letzten Begegnungen beider Mannschaften auf die jetzt anstehende Begegnung schließt, darf man sich auf einen spannenden Kampf bis zu den letzten Spielminuten freuen. Die Gastgeber haben sich jedoch mit dem blitzschnellen Ex-Nationalmannschaftsspieler Lars Lehmann, Anna-Maria Müller und Johannes Hengst mit einigen Spielern verstärken können, die in den letzten Jahren für die 1. Mannschaft aktiv waren.

 

Tipp-Off ist am Samstag, 28.11.2015 um 15:00 Uhr

Sabres verlieren beim Tabellenführer in den letzten 10 Minuten

Erst im Schlussviertel musste man sich dem haushohen Favoriten geschlagen geben. Bis zum letzten Viertel führte man gegen den letztjährigen Absteiger aus der Bundesliga und war spielerisch und taktisch überlegen. Das Endergebnis von 81:57 für die Hausherren spiegelt nicht den Spielverlauf wieder.

 

Nach Rückstand in den ersten Minuten des Spiels wurde Coach Manfred Wolf zu einer ersten frühen Auszeit gezwungen und diese zeigte sofort Wirkung! Man spielte eine aggressive Defense und zwang den Gegner zu schwierigen Würfen. In der Offense lief der Ball wie an der Schnur gezogen und die Sabres erarbeiteten sich einfache Punkte! Im ersten Viertel wurde der Rückstand noch egalisiert und im zweiten Abschnitt eine 9 Punkte-Führung herausgespielt. Nach dem Spiel wird Manfred Wolf diese Phase des Spiels als „bestmöglichstes Basketball seiner Mannschaft“ deklarieren. Das 38:29 zur Pause überraschte nicht nur die Zuschauer in der gut gefüllten Halle sondern auch den ungeschlagenen Tabellenführer.

 

Wer jetzt aber glaubt, dass die Belgier die Brechstange auspackten, hat sich getäuscht und genau darin kann man die Stärke des Aufstiegsaspiranten erkennen. Diese Vertrauten auf Ihre tiefe Bank, ihre Physis und auf die Zuschauer die immer mehr Stimmung machten!

 

Im dritten Viertel konnte man nach kurzzeitigem Rückstand noch einen 7-Punkte-Vorsprung über die Zeit retten. Doch dann, in den letzten zehn Minuten, brachen alle Dämme! Ein 30:4 für die Gastgeber im Schlussabschnitt trägt Verantwortung für die hohe Niederlage! Lorenzo Boterberg (23 Punkte) und Christoph van Houcke (20 Punkte) trafen nach Belieben.

Am Ende stand ein 81:57 auf der Anzeigetafel und die Enttäuschung in den Gesichtern der Ulmer Sabres war groß, dennoch kann man auf die erbrachte Leistung stolz sein.

 

In den kommenden Wochen warten zwei entscheidende Spiele auf die Donaustädter! Mit Siegen gegen Frankfurt und Lahn-Dill könnte man sich auf im oberen Drittel der Tabelle festsetzen. Das Ziel der Sabres!

 

Für die Ulmer Sabres spielten: #4 Andre Penner (4 Punkte), #5 Manfred Wolf (9), #6 Dominik Bloching (22), #8 Thorsten Schmid (8), #21 Patrick Dorner (7/1 Dreier), #41 Thomas Paa (5), #77 Birgit Meitner, #99 Urs Rechtsteiner (2)

 

 

Sieg und Niederlage für Aufsteiger Ulmer Sabres II 

Die zweite Mannschaft konnte beim Oberliga-Spieltag am vergangenen Samstag in Donauwörth die ersten beiden Punkte einfahren: Gegen die Heim-Mannschaft Donauwörth vergaben die „kleinen“ Sabres einen sicher geglaubten Sieg. Im zweiten Spiel gegen Würzburg gelang dem OberligaAufsteiger der erste Sieg der laufenden Saison.

 

Im ersten Spiel gegen die Hausherren aus Donauwörth lief es gleich von Beginn an wie geschmiert. Die von Manfred Wolf betreute Mannschaftfand Klasse ins Spiel. Dank der Treffsicherheit von Patrick Dorner stand zum ersten Viertelende ein Vorsprung von 14 Punkten auf der Anzeigetafel. Danach verlagerte sich das Spiel: Mit zunehmender Spieldauer taten sich die Ulmer Sabres schwerer. Die anfänglich gute Deckungsarbeit gewährte den gegnerischen Centern immer mehr Möglichkeiten die Wurfdistanz zu verkürzen und die Trefferquote zu erhöhen. Der Vorsprung schmolz bis zu Pause auf 7 Punkte. Allein der glänzend aufgelegte Patrick Dorner (insgesamt 30 Punkte) hielt die Ulmer im Spiel. Gegen Mitte des letzten Viertel schafften die Donauwörther den Ausgleich und erarbeiteten sich mit einem 8:0-PunkteLauf einen Vorsprung, den die „kleinen Sabres“ nicht mehr einholen konnten. Die Ulmer waren sehr enttäuscht, weil anstatt einem möglich geglaubter Sieg, eine schmerzliche Niederlage stand (49:56).

 

Dorner (30), Kopec (4), Lehner, Lindenthal (2), Michalski, Renner, A. (7), Renner, C., Schneider (6), Widmann.

 

Das zweite Spiel gegen Würzburg wollten die Sabres dann unbedingt gewinnen. Die Deckung stand gut und im schnellen Angriffsspiel konnten die Ulmer immer wieder Patrick Dorner oder Jörg Schneider in gute Schusspositionen bringen. Bis zur Halbzeit schossen sich die Ulmer einen komfortablen 19-PunkteVorsprung heraus.

Die zweite Spielhälfte verlief für beide Mannschaften ausgeglichen. Die nachlassende Deckungsarbeit der Ulmer Sabres bot den Würzburgern öfters als gewollt die Möglichkeit zum einfachen Korbabschluss. Und obwohl es den Ulmern dann nicht selten gelang im Angriff eine Überzahlsituation zu generieren, entstand daraus keine klare Einschussmöglichkeit. Dennoch war der erste Sieg in der Oberliga nie gefährdet und die „kleinen Sabres“ freuten sich über die ersten beiden Punkte.

 

Dorner (28), Kopec (4), Lehner (2), Lindenthal (2), Michalski (4), Renner, A. (2), Renner, C., Schneider (15), Widmann.

SABRES auch im zweiten Heimspiel siegreich

Geschlossene Teamleistung, schnelles Konterspiel und konsequente Defense führt zum 3. Erfolg im 4. Saisonspiel Am vergangenen Samstag gewannen die Ulmer Sabres das 4. Spiel der noch jungen Saison gegen Heidelberg hochverdient mit 62:50. Gleich zu Beginn des Spiels merkte man den Donaustädtern ihre Entschlossenheit an, hier in eigener Halle einen weiteren äußerst wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Besonders die hohe Trefferquote und der gut funktionierende Press-Break Aufstellung verunsicherte den in weiten Teilen neuformierten und offensichtlich noch nicht perfekt aufeinander eingespielten Gegner.

 

Nach den ersten 10 Minuten hatten sich die Sabres dem zur Folge einen komfortablen 21:7 Vorsprung erarbeiten können. Selbstbewusst startete man auch in das 2. Viertel und konnte aufgrund ruhig und routiniert durchgeführter Spielsysteme weiterhin hochprozentig punkten. Allerdings war auch zu sehen, dass die Gäste aus Heidelberg sich nicht so einfach geschlagen geben werden. So kam es, dass deren Top-Center Andre Hopp mehr und mehr das Spiel an sich riss und immer wieder sehenswerte Treffer landen konnte. Nach einem recht ausgeglichenen 2. Viertel, das mit 2 Punkten Differenz knapp verloren wurde, ging man mit einer immer noch komfortablen 32:20 Führung in die Pause.

 

Im 3. Viertel präsentierte sich der Gegner dann seinerseits viel selbstbewusster und aggressiver. Offensichtlich konnte Trainer Marco Hopp die richtigen Worte in der Halbzeitpause finden, um sein Team wach zu rütteln. Andre Hopp war in diesem Viertel kaum zu stoppen. Ihm gelang nun fast alles. 12 seiner insgesamt 27 Punkte (davon 3 erfolgreiche Würfe jenseits der 3-Punkte-Linie) machten ihn zum Spieler des 3. Viertels und zum Topscorer der Partie. Das 3. Viertel verloren die Sabres mit 9:19. Mit einer, auf 41:39 geschrumpften Führung ging es in das letzte und alles entscheidende Viertel. Vermutlich würden die Heidelberger nun weiter Gas geben, jedoch machten sie ihre Rechnung ohne den inzwischen wieder spielfähigen Ulmer Spielertrainer Manfred Wolf, der ein ums andere Mal mit gewohnt routiniertem Wurf seine Mannschaft im Spiel halten konnte. Obwohl er erst kurz vor der Halbzeitpause aktiv ins Spielgeschehen eingriff traf er mit insgesamt 14 Punkten, genauso wie Center Dominik Bloching, am häufigsten für die Ulmer Sabres. Thomas Paa und Thorsten Schmid gelangen jeweils 10 Punkte.

 

Zu diesem hochverdienten 62:50 Sieg hat das ganze Team beigetragen. Sei es durch eine gute Verteidigungsleistung, schnelles und präzises Passspiel, hochprozentiges Scoring oder die gekonnte Umsetzung des einstudierten Pressbreaks. Für die Ulmer Sabres spielten: Andre Penner (7 Punkte), Dominik Bloching (14 Punkte), Manfred Wolf (14 Punkte), Patrick Dorner (6 Punkte), Thomas Paa (10 Punkte) Thorsten Schmid (10 Punkte), Urs Rechtsteiner (1 Punkt) und Birgit Meitner

 

Ulmer Sabres empfangen SGK Rolling Chocolate 1 Heidelberg am 31.10.2015 in Turnhalle der TSG Söflingen

 

Die zuletzt ersatzgeschwächten Ulmer Sabres empfangen am 31.10.2015 die

1. Mannschaft der SGK Rolling Chocolate 1 Heidelberg.

 

Letztes Jahr konnten die Sabres einen absolut unerwarteten Sieg gegen die Heidelberger einfahren. Die Gäste vom Neckar müssen im Vergleich zum letzten Jahr den Weggang des Schlüsselspielers Leon-Ole Schöneberg nach Hannover kompensieren. Mit den S. Holzheu, C. Weiß,E. Bendel und N. Panousis sehen sich die Ulmer Sabres jedoch mit einigen unbekannten Heidelberger Spielern konfrontiert. Ob das Kunststück des Vorjahres auch heuer wieder glückt, bleibt also abzuwarten. Sicher ist, dass es wieder ein sehr schwieriges Spiel wird. Die fahrerische Stärke und Treffsicherheit der Heidelberger stellt eine schwere Aufgabe für die Sabres dar.

 

Die Sabres werden mit bekannt gut strukturierter Verteidigungsarbeit versuchen Heidelberg in die Knie zu zwingen.

 

Tipp-Off ist wie gewohnt um 17:00 Uhr in der Theodor-Pfizer-Halle in Ulm-Söflingen (Harthauser Straße 99, 89077 Ulm-Söflingen)

Die Basketballsaison 2015 / 2016 in der Oberliga Süd begann für die kleinen Sabres leider mit zwei knappen Niederlagen

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen die Heimmannschaft aus Heidelberg. Anfängliche diverse kleine Abstimmungsschwierigkeiten in der Defense verhalfen den SGK Rolling Chocolate Heidelberg immer wieder zu einfachen Punkten. Im Laufe des Spieles gelang es diese einfachen Korberfolge zu unterbinden und somit entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Fight. Die Sabres II belohnten sich auch immer wieder mit clever herausgespielten Korberfolgen.

 

Trotzdem konnte am Ende die erste Niederlage leider nicht mehr verhindert werden. Das erste Punktspiel ging mit knappen 62 : 64 verloren.

 

Für Ulm spielten:

P. Dorner (24), J. Schneider (23), U. Rechtsteiner (10), C. Lindenthal (3), J. Kopec (2), C. Renner, T. Widmann

 

 

Gleich im Anschluss folgte dann das zweite Punktspiel des Tages gegen die RSV Basket Salzburg.

 

Mit den beiden Niederlagen aus der vergangenen Saison im Hinterkopf wollte man es dieses Mal besser machen. Jedoch wurde sehr schnell klar, dass der RSV wieder mit einer sehr starken Mannschaft auf dem Spielfeld stand. Dem Gegner gelang es immer wieder, Löcher in die Ulmer Defense zu reißen und diese dann effektiv für Korberfolge zu nutzen. Auch die eine oder andere Defensevariation oder eingestreute Pressaufstellungen seitens der Sabres II konnte die Mannschaft aus Salzburg nicht effektiv genug aus dem Konzept bringen.

 

Auf der anderen Seite stand der RSV Basket Salzburg sehr gut in der Defense, wodurch die Ulmer zu Würfen außerhalb der Zone gezwungen wurden. Diese konnten zwar immer wieder zielsicher verwandelt werden, aber zum Sieg reichte es leider nicht.

 

Durch die Überlegenheit des Gegners konnte auch die zweite Niederlage des Tages nicht vermieden werden und somit stand eine 46:56 Niederlage auf der Anzeigentafel.

 

Für Ulm spielten:

P. Dorner (22), U. Rechtsteiner (10), A. Renner (8), J. Schneider (6), J. Kopec, C. Lindenthal,

C. Renner, T. Widmann

Ulmer Sabres siegen beim Aufsteiger nach hartem Fight

Am vergangen Samstag reisten die Sabres zum Aufsteiger nach Rosenheim. Bereits auf dem Vorbereitungsturnier in Tirol trafen die beiden Teams aufeinander. Damals konnte man deutlich gewinnen. Das Spiel in der Liga sollte jedoch ein anderes werden. Zwar siegte man am Ende mit 57:54, musste für diesen Sieg aber einiges Investieren.

 

Den Start verschliefen die Sabres komplett. Die mahnenden Worte von Trainer Manfred Wolf, kamen nicht an. Viele Ballverluste und eine katastrophale Trefferquote führten dazu, dass sich die kämpferischen Rosenheimer zu Beginn absetzen konnten. Erst mit der Einwechslung von Patrick Dorner, der in knapp sechs Minuten 8 Punkte erzielen konnte, kamen die Ulmer Rollis wieder in Schlagdistanz. In dieser Phase stand auch die Defense deutlich besser. So stand es aus Sicht der Ulmer 23:24 zum Seitenwechsel!

 

In der zweiten Halbzeit ging es auf dem Spielfeld hin und her. Bis zum Schluss wechselte die Führung immer wieder. Die Sabres konnten sich ein kleines Polster erarbeiten, bevor man wieder durch Ballverluste den Gegner ins Spiel brachte. Vor allem Andreas Bieber auf Seiten der Rosenheimer, mit 20 Punkten Topscorer der Partie, zeigte hier seine Klasse von außen. Er war Hauptverantwortlich dafür, dass das Spiel wieder eng wurde.

 

Das die Ulmer Sabres das Spiel für sich entschieden, lag an einer guten Freiwurfquote gegen Ende des letzten Viertels und an der tiefer besetzten Bank. Das Endergebnis von 57:54 für die Donaustädter spiegelt den Spielverlauf wieder. Die Sabres sind nun nach 2 Siegen und einer Niederlage auf Platz 3 der Tabelle und damit voll im Soll!  

 

Für das kommende Heimspiel am 31.10. gegen Heidelberg muss sich die Mannschaft aber deutlich steigern, um das zweite Heimspiel in der noch jungen Saison auch zu gewinnen. Dafür ist auch wieder die Unterstützung der Fans notwendig.

 

Für die Sabres spielten: #4 Andre Penner, #5 Manfred Wolf (9 Punkte), #6 Dominik Bloching (14), #8 Thorsten Schmid (16/1 Dreier), #21 Patrick Dorner (8), #23 Sascha Lehner, #33 Claus Turnwald (1), #41 Thomas Paa (9), #77 Birgit Meitner, #99 Urs Rechtsteiner

Sabres müssen beim Aufsteiger zeigen, was in Ihnen steckt

Die, mit einem Überraschungserfolg gegen die hochgehandelten Iguanas aus München und einer deutlichen Niederlage gegen den Mitaufstiegsfavoriten Rhine  River Rhinos Wiesbaden in die Saison gestarteten 2. Liga Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen, machen am kommenden Samstag im Oberbayrischen Rosenheim, beim dortigen  Zweitligaaufsteiger SBDJK Rosenheim, halt.

 

Die Partie im idyllischen Alpenvorland verspricht für die Sabres eine Menge an Rollstuhlbasketballerischer Schwerstarbeit zu werden. Vor allem gilt es für die Ulmer die noch am vergangenen Wochenende erlittene herbe Schlappe, weg zu machen, um selbst wieder in die Erfolgsspur einzukehren.

Dabei setzt das Trainergespann der Sabres vor allem auf die Rückkehr des am vergangenen Samstag schmerzlich vermissten Trios Rechtsteiner, Renner und Dorner. Mit Sicherheit wird das Team der Sabres hochkonzentriert in die Partie gehen, wenn auch gleich der Gastgeber, der derzeit das Tabellenende der 2. Bl. Süd ziert, über eine Agile und widerstandsfähige Mannschaft verfügt, die es gilt, über die volle Distanz konsequent unter Druck zu setzen.

„Die Partie gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt ist ein Schlüsselspiel für uns“ gibt Claus Lindenthal vom Management der Sabres dem Team mit auf die Reise. Das Vertrauen in die eigene Stärke ist groß „wir wissen, was wir können. Also gehen wir es an“.

Man darf gespannt sein, was unser Team vom Rand der Alpen mit Nachhause bringt.

Kein Basketballwunder im Spiel gegen Wiesbaden 

Ulmer Sabres kassieren 32:80 Klatsche gegen Rhine River Rhinos Wiesbaden Am Samstag, 10.10.2015 mussten die extrem ersatzgeschwächten Ulmer Sabres bei den Rhine River Rhinos Wiesbaden antreten. Wie bereits im Voraus erwartet, konnten die Ulmer Sabres den hochfavorisierten Gastgebern nichts entgegensetzen und verloren das Spiel klar mit 80:32.

 

Aufgrund deutlich härterer Verteidigungsarbeit, hochprozentiger Chancenauswertung in der Offense und einem, mit absolut hochkarätigen Athleten viel tiefer besetzten Kader, hatten die Rhinos gegen die ersatzgeschwächten Sabres, bei denen neben den beiden verletzten Leistungsträgern Manfred Wolf und Thomas Paa kurzfristig auch noch Urs Rechtsteiner, Achim Renner und Patrick Dorner ausfielen, ein leichtes Spiel. Gegen die nur mit 6 einsatzfähigen Spielern angetretenen Sabres hatten die Rhinos von der 1. Minute an die Oberhand.

 

Es gelang den Gastgebern von Anfang an massiv Druck aufzubauen, sodass es beim Ballvortrag immer wieder zu Ballverlusten kam, die meistens zu Korberfolgen der Gastgeber führten. Dennoch gelang es den Ulmern immer wieder, die Center unter dem gegnerischen Korb zu platzieren. Der eklatante Größenvorteil der Wiesbadener verhinderte jedoch die Punkte für die Sabres, die notwendig gewesen wären, um die Hoffnung an das im Voraus beschworene Basketballwunder aufrecht erhalten zu können. Zur Halbzeit (Spielstand 41:16) war bereits abzusehen, dass an diesem Tag für die Donaustätter in Hessens Hauptstadt nichts mehr zu holen ist. Wiesbaden war klar die bessere Mannschaft und hat schlussendlich verdient das Spiel gewonnen.

Nächstes Wochenende sind die Ulmer Sabres zu Gast beim Aufsteiger SB DJK Rosenheim. Die Zielsetzung für die anstehende Partie in Rosenheim ist klar vorgegeben: Es zählt nichts anderes als ein Sieg, gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.

 

Für Ulm spielten: Penner (11 Punkte), D. Bloching (8 Punkte), T. Schmid (10 Punkte), C. Turnwald (3 Punkte), S. Lima und B. Meitner 

Gelungener Auftakt für die Sabres...

Dominik Bloching (weißes Trikot) hier in der Defense, machte ein starkes Spiel!

Einen Saisonauftakt wie es sich jede Mannschaft wünscht, gelang der 1. Mannschaft der Ulmer Sabres in der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga gegen RBB Iguanas München. Die Ulmer Sabres gewannen am 04. Oktober 2015 das Saisonauftakt-Spiel gegen RBB Iguanas München trotz verletzungsgedingten Ausfall vom Spielertrainer-Duo Manfred Wolf und Thomas Paa mit 52:41.

 

Defense! Defense! Defense! Mit diesen Worten stimmte Trainer Manfred Wolf seine Mannschaft in den Kampf um die ersten beiden Punkte der Saison ein. Eine Vorgabe, die die Ulmer nach anfänglichen Schwierigkeiten nach und nach immer besser umzusetzen wussten. Konnten die Münchner nach dem 1. Viertel eine hauchdünne Führung (15:13) verbuchen, waren es im 2. Viertel die Ulmer Sabres, die offensiv wie defensiv immer besser in Fahrt kamen und sich somit erstmals ihrerseits eine Führung erspielen konnten (26:23). Im 3. Viertel versuchte München immer wieder durch eine GanzfeldPressverteidigung das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Allerdings machten sie die Rechnung ohne die gut eingespielten und pfeilschnellen Ulmer Sabres, die ein ums andere Mal gekonnt die Münchner Verteidigungsstrategie aushebelten. Spielstand nach dem 3. Viertel: 38:35 für Ulm!

 

Entscheidend absetzen konnten sich die Sabres allerdings erst im letzten Viertel des Spiels. Trainer M. Wolf ermahnte seine Spieler, wie bereits zu Beginn des Spiels zu einer konsequenten und harten Verteidigung. Dies war letzten Endes der Schlüssel zum Erfolg. www.ulmer-sabres.de Die Münchner wurden immer wieder zu deplatzierten Distanzwürfen gezwungen. Durch konsequentes Ausboxen erhielten die Sabres dann Ballbesitz und konnten ein ums andere Mal selbst punkten. Mit Abpfiff der Partie bedankten sich die Ulmer Sabres bei den mitfiebernden Fans mit einem 52:41 Sieg.

 

Nächstes Wochenende gilt es gegen einen ungleich schwereren Gegner zu bestehen. Die Ulmer Sabres sind dann zu Gast bei den Rhine River Rhinos Wiesbaden, die sich in der Offseason unter anderem die Dienste der kanadischen Nationalspielerin Janet McLachlan sichern konnten, die derzeit zu den weltweit besten Spielerinnen zählt.

Sabres müssen für  ihr erstes Heimspiel in die Kuhberghalle ausweichen

RBB München (Quelle: rbbl AG)

Die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen, die Sabres Ulm, müssen ihr erstes Heimspiel am Sonntag gegen die Iguanas München nicht wie gewohnt in Söflingen sondern  in der Kuhberghalle austragen.

 

Grund hierfür ist die defekte Korbanlage die so kurzfristig nicht mehr repariert werden konnte. Verantwortlicher Claus Lindenthal sieht darin keinen Nachteil für das Team:“Wir trainieren 3x die Woche dort und kennen die Halle, das sollte das kleinste Problem sein.“ Das größere Problem wird es sein die gewaltig verstärkte Mannschaft aus München zu stoppen. Spielen dort nicht nur die beiden frisch gebackenen Europameisterinnen Laura Fürst und Johanna Welin aus der deutschen Damennationalmannschaft sondern auch der vor der Saison von Ulm nach München zurück  gewechselte Uli Schmölz. Obendrein haben sich die Iguanas noch mit den beiden Centerspielern Wolfgang Böhme und Eric Zinke von Erstligaabsteiger Jena Caputs verstärkt.

 

Spielertrainer Manfred Wolf sieht sein Team als krassen Außenseiter. „Wir haben mit unserer jungen Mannschaft nix zu verlieren. Wir werden von der ersten Sekunde bis zum Ende kämpfen und schauen was am Ende dabei raus kommt. Das ist schon Wahnsinn wie sich andere Teams dieses Jahr wieder verstärken konnten.“ Damit spielt er sicher auch auf die vergebenen Bemühungen an selbst Spieler dazu zu bekommen. Weilte Wolf doch mit Dominik Bloching aus dem Management selbst drei Tage in England bei der Europameisterschaft. Ein Engagement scheiterte nicht nur an der schwierigen Vereinsstruktur um professionelle Spieler zu integrieren,  sondern auch an den sehr begrenzten finanziellen Mitteln der Donaustädter. Alles andere als der nackte Kampf um den Klassenerhalt ist damit mehr als unrealistisch.

Dadurch wird aus der Not eine Tugend gemacht und die jungen Nachwuchsspieler Urs Rechtsteiner und Patrick Dorner werden mit 16, bzw. 17 Jahren  in die 2. Liga geworfen. Dass ausgerechnet die beiden Routiniers und Spielertrainer Manfred Wolf und Thomas Paa mit Fingerverletzungen ausfallen dürfte den Müchnern noch mehr in die Karten spielen.

 

Hochball in der Kuhberghalle wird am Sonntag um 17 Uhr sein.

Neu-Ulm zeigt Zivilcourage!

I am Jonny – bei dem Musical mit diesem Titel geht es um Zivilcourage

und darum, Mut zu machen, sich für andere einzusetzen.

Jonny K. hat diese Courage mit dem Leben bezahlt und das

Thema ist immer noch, wenn nicht gar zunehmend, aktuell, und

auch vor dem Hintergrund der Ressentiments gegen Flüchtlinge

ist es von großer Bedeutung, Kindern und Jugendlichen die

richtige Richtung zu zeigen: zu handeln anstatt wegzusehen.

Die Berliner Tanzgruppe „Team Recycled“, bestehend aus

mehreren Choreographen, Streetdancern und Sängern, verkörpert

dabei die Geschichte von Jonny K. und lässt sein Leben

bis zu der besagten Nacht im Oktober 2012 Revue passieren.

Bei dem Versuch einen Streit zu schlichten und einem Freund

zu helfen, der von sechs fremden Männern angegriffen wurde,

verprügelte man ihn auf brutalste Weise und er starb an den

Folgen seiner schweren Verletzungen. Jonny K. wurde in den

Medien als Opfer vom Alexanderplatz bekannt.

Nach der scheußlichen Tat gründete Tina, die Schwester von

Jonny K., zusammen mit Freunden des jungen Berliners den

gemeinnützigen Verein I Am Jonny e.V. Ziel dieser Organisation

ist es vor allem, Jugendliche über Gewalt und ihre Folgen, ein

friedliches Miteinander, Werte, Toleranz, Kommunikation und

die sechs sicheren Regeln der Zivilcourage aufzuklären.

Deutschlandweit waren sie bereits in zahlreichen Schulklassen

unterwegs, um den Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen,

was es heißt, einen geliebten Menschen zu verlieren und was

es bedeutet, aufzuhören Zivilcourage und Mitgefühl bzw. Hilfsbereitschaft

zu zeigen.

Das Musical ist eine weitere Möglichkeit, für die Brisanz des

Themas zu sensibilisieren, und nach einer bejubelten und ausverkauften

Aufführung am renommierten Stage Theater am

Potsdamer Platz in Berlin, kommt das Musical unter der

Schirmherrschaft der beiden Oberbürgermeister Ivo Gönner

und Gerold Noerenberg nach Neu-Ulm in die ratiopharm arena.

Veranstalter ist der von Franz Kraus gegründete FKV Fußball

Kultur Verein Neu-Ulm e.V., ein Fußballverein, dessen Hauptanliegen

es ist, in Not geratenen Menschen zu helfen und soziale

und kulturelle Initiativen zu unterstützen.

Seine Tochter, Verena-Rosa Kraus, hat zusammen mit ihrer Kollegin

Lisa Kühn das Musical I am Jonny organisiert. Verena-

Rosa tanzt seit ihrem 5. Lebensjahr und hat zuletzt als Projektleiterin

und Tänzerin bei Detlef D! Soost gearbeitet. Im Musical

I am Jonny übernimmt sie die Moderation und spielt und tanzt

selbst mit.

Neben dem Team Recycled mit rund 120 Mitwirkenden, sind

weitere Unterstützer und Sponsoren mit im Boot. Darunter

das Xinedome Kino, Fromm Reisen, die Kaufmann GmbH, und einige prominente Künstler wie

Peter Freundenthaler (Fools Garden), Jocelyn Smith und

Alexa Feser.

19. Dezember 2015, 20 Uhr, ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm,

spezielle Preise für Klassen/ Gruppen

 

 

 

https://www.facebook.com/teamrecycled?fref=ts

http://www.youtube.com/watch?v=cu8-W6envz4

Ulmer Sabres belegen beim letzten Turnier der Saisonvorbereitung in Ulm Platz 2

Die Sabres, eine Woche vor Saisonbeginn

4 Mannschaften trafen sich am 26.09.2015 in den Hallen der TSG Söflingen zu einem fair ausgetragenen Saisonvorbereitungsturnier.

Die Mannschaft der Ulmer Sabres startete konzentriert gegen die Flinkstones Graz in das Turnier und konnte durch routiniert starke Verteidigung und schnelles Passspiel einfache Punkte erzielen und sich somit entscheidend vom Gegner absetzen. Die erste Partie des Tages gewannen die Ulmer Sabres somit verdient mit 61:34.

Im 2. Spiel trafen die Donaustädter zum zweiten Mal in der Saisonvorbereitung auf die französische Mannschaft aus St. Avold. Bereits im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften, 2 Wochen zuvor beim Turnier in St. Avold, kristallisierte sich eine klare Dominanz der damaligen französischen Gastgeber heraus. Trotz einem dezimierten Ulmer Kader und teilweise ungewohnter Aufgabenverteilung auf dem Spielfeld hielten die Sabres bis zur Halbzeit gut dagegen. Im letzten Viertel ging den Ulmer Sabres jedoch schlicht die Puste aus, sodass aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in der Defense und mangelnde Treffsicherheit ein 25:4 Run St. Avold den verdiente Sieg (87:53) und somit auch den Gewinn des Turniers bescherte.

Der nun folgende Gegner, RSC Tirol, erwies sich, so wie letzte Woche im Turnier im Tiroler Wörgl, wiederholt als Prüfstein für die Spieler der Sabres. Nach einer knappen 18:14 Führung im 1. Viertel und aufrüttelnden Worten des Trainers Manfred Wolf, gelang den Sabres trotz minütlich intensiver und härter werdendem Spiel, die erste Hälfte des Spiels knapp mit 36: 33 für sich zu gewinnen. Erst im 3. Viertel konnten sich die Sabres zwischenzeitlich mit 54:41 absetzen. Der RSC Tirol hatte immer wieder Schwierigkeiten nach eigenen Offensivaktionen alle Spieler wieder unter den eigenen Korb in Verteidigungsposition zu bringen. Diese Überzahlsituationen wurden von den Sabres mit sehenswerten, schnellen Passstafetten zur siegbringenden Führung (73:59) genutzt.

Nach einer kurzen Siegerehrung trafen sich die Mannschaften zum Abendessen im Restaurant des Orange Hotels Neu-Ulm und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Sabres Ulm laden zum Vorbereitungsturnier

Bevor nächsten Sonntag am 04.10.15 die Saison der Rollstuhlbasketballer gegen die RBB Iguanas München beginnt steht am Samstag 26.09.15 in den beiden Hallen auf dem Söflinger Sportgelände noch das eigene Turnier zur Generalprobe an. Die Vorbereitung lief bisher alles andere als rund obwohl vor Wochenfrist das Turnier in Wörgl/Tirol gewonnen werden konnte. Davor konnte man in einem sehr starken Feld bei  St. Avold in Frankreich der vierte Platz von sechs Mannschaften erkämpft werden.

Den Hauptgrund für die durchwachsene Vorbereitung sieht Spielertrainer Manfred Wolf vor allem darin dass durch Urlaub und einige Verletzungen kaum der gesamte Kader zusammen trainieren konnte. Auch jetzt am Samstag müssen die Sabres auf Centerspieler Thorsten Schmid und auch Manfred Wolf, der wohl wegen einer Fingerblessur  länger ausfallen wird, verzichten.

Das Turnier beginnt um 11 Uhr und wird im Modus jeder gegen jeden gespielt. Dabei sein werden außer den Sabres selbst  die Mannschaften von St.Avold(FRA), RSC Tirol und Flink Stones Graz aus Österreich.

Sabres I + II am vergangenen Wochenende im Einsatz

Sabres I in Tirol

Am Samstag reiste das Bundesliga-Team der Ulmer Rollstuhlbasketballer nach Wörgl, zu den Freunden vom RSC Tirol, zum alljährlichen Turnier. Gegen Rosenheim, Salzburg, St. Gallen und gegen den Gastgeber Tirol im Finale blieb man ungeschlagen und sicherte sich die Titelverteidigung!

Gegen den Aufsteiger und kommenden Gegner in der 2. Bundesliga Rosenheim entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches die Sabres aber von Beginn an anführten. In der verkürzten Spielzeit endete die Party mit 33:24 für die Sabres. Die Schützen der Rosenheimer wurden gut verteidigt und unter den Körben dominierten die „großen“ Ulmer das geschehen, weshalb das Ergebnis absolut in Ordnung geht.

Salzburg hieß der zweite Gegner an diesem Tag. Die körperlich starken und erfahrenen Österreicher machten die Ulmer Rollis wohl das beste Spiel des Tages. Besonders Urs Rechsteiner machte hier eine ganz starke Partie und leitete das Spiel hervorragend. Der Sieg mit zwölf Punkten war etwas überraschend aber auch wieder absolut verdient. Am Ende hieß es 38:26!

Es folgte der Krimi des Tages. Gegen das Team aus dem schweizerischen St. Gallen ging diesmal spielerisch nicht viel zusammen. Vor allem in der Defense konnte man die großen Spieler des Gegners nicht stoppen. Es kam wie es kommen musste, es ging in das Freiwurfschießen. Nach der regulären Spielzeit stand es 36:36. An der Linie behielten Patrick Dorner und Dominik Bloching die Nerven und schossen die Ulmer zum Sieg!

Der Gastgeber im Finale ist immer eine ganz besondere Situation. Hochmotiviert gingen die Nachbarn aus dem Alpenland in die Partie und konnten in den ersten Minuten sogar in Führung gehen. Erst in der zweiten Halbzeit spielten die Sabres ihre Vorteile auf dem Feld aus. Dazu kam die spürbare Müdigkeit des Gegners was zum ebenfalls verdienten 35:28 Sieg beitrug.

Coach Manfred Wolf war mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden und lobte besonders die Jungen Spieler Urs Rechsteiner, Patrik Dorner und Sascha Lehner für ihre Spiele!

Es spielten: Andre Penner, Dominik Bloching, Claus Turnwald, Urs Rechsteiner, Sascha Lehner, Partick Dorner und Birgit Meitner, Manfred Wolf (Coach)

 

Nach einem gemütlichen Abschluss mit den anderen Mannschaften wurde der Bus förmlich nur an die zweite Mannschaft der Sabres übergeben. Diese machte sich Sonntag früh auf den Weg nach Tübingen zu den württembergischen Meisterschaften.

In der Turnierform, Jeder gegen Jeden, trafen die Ulmer Sabres auf Ravensburg, Ellwangen, Tübingen und Göppingen. Es reichte am Ende nur zu einem zweiten Platz, das schon mal vorweg genommen, doch innerhalb des Turniers kam zu großen Leistungssteigerungen und zufriedenen Gesichtern bei den Sabres.

Im ersten Spiel gegen Ravensburg waren es drei Punkte welche am Ende fehlten. Diese waren es auch am Ende des Turnieres was zum Meistertitel gefehlt hat. Das erste Spiel gegen die Oberschwaben war, wie immer wenn es gegen Ravensburg geht, hart umkämpft und eng. In der letzten Minute stand das Spiel auf der Kippe. Ravensburg behielt an der Freiwurflinie die Nerven und die letzten Wurfversuche der Sabres verfehlten ihr Ziel. So kam es am Ende zur Niederlage! 23:26 hieß es am Ende!

Ellwangen hieß dann der zweite Gegner. Ebenfalls bekannte Gesichter auf des Gegners Seite. Durch eine ganz starke Defense mit besonders viel Druck auf den Ball hielt man den Gegner bei weniger Punkten als man selber erzielte. In diesem Spiel ein großer Verdienst von Joschua Kopec der seine Aufgaben sehr gut erledigte.

Der Gastgeber ist mit seinen schnellen und treffsicheren Guards, gepaart mit großen Spielern ein gefährlicher Gegner. Umso größer war die Freude nach dem Spiel als man auch diesen Gegner dominieren konnte. Durch sehr gute Reboundarbeit war der Sieg durch die bessere Defense absolut verdient.

Das letzte Spiel gegen Göppingen bot viele Gelegenheiten zum Wechseln. Gegen den wohl schwächsten Gegner des Turniers, machte man auch mit Abstand das schlechteste Spiel. Die vielen Wechsel sind hierfür keine Ausrede. Dennoch schlug man die Göppinger mit 30:21.

Da Ravensburg im Turnierverlauf ungeschlagen blieb geht der Titel in die Stadt der Türme. Ulm belegt einen guten und zufriedenstellenden zweiten Platz!

Für die Sabres mit dabei: Achim Renner, Andre Michalski, Sascha Lehner, Christiane Renner, Patrick Dorner, Claus Lindenthal, Jörg Schneider, Urs Rechsteiner,  Joschua Kopc und Thomas Widmann

 

 

Die Zweite der Sabres in Tübingen

Ulmer Sabres nehmen vom 31.07.2015 bis 02.08.2015 an 2. Internationalen Rollstuhlbasketball Elitecamp 2015 teil

Buntes Treiben in der Akademie des Sports des Landessportbundes Niedersachsen e. V. : Einen Teilnehmerrekord verzeichnete das 2. Internationale Rollstuhlbasketball Elite Camp.

 

Weit über 40 Sportler und Trainer konnten ein Wochenende lang unter den Augen der Nationaltrainer Nicolai Zeltinger (Herren A-Kader) und Peter Richarz (Herren U23- Kader) ihre Fähigkeiten zeigen und ausbauen. Mit dabei, auch die Ulmer Sabres! 8 Sportler bzw. Trainer nahmen die 6 stündige Fahrt auf sich, um am Camp teilnehmen zu können. Leider musste Piotr Luszinski, Nationaltrainer der polnischen Herren ANationalmannschaft, seine Teilnahme am Camp terminbedingt absagen. Schon der Lärmpegel verriet dem Besucher des Austragungsorts, dass hier Sportler mit großer Begeisterung ihrer Leidenschaft nachgehen und sich über jeden Korberfolg freuen. Gleichzeitig war deutlich zu spüren, mit welcher Konzentration die Akteure sich die Pässe zuspielten, Spielzüge probierten und versuchten, die Anweisungen der Trainer umzusetzen.

 

Jeder Tag begann mit dem gemeinsamen Aufwärmen, dem über die ersten Stunden hauptsächlich Technik- und Taktikübungen folgten, die zumeist in Spielformen durchgeführt wurden. Des Weiteren wurde, wie bereits im letzten Jahr, ein Leistungstest durchgeführt, um das Niveau der Sportler dokumentieren zu können. Zusätzlich stand mit Uwe Geiselmann auch der Physiotherapeut der U22-HerrenNationalmannschaft zur Verfügung, der mit den Sportlern vor und nach jeder Trainingseinheit Dehnübungen durchführte und während des Trainings kleinere Blessuren behandelte. Komplettiert wurde das Trainingscamp durch Vorträge zum Thema Ernährung und Tipps für Reparaturen des Sportrollstuhls. Am Sonntag konnten die Teilnehmer dann zum Abschluss ihre teilweise neu erlernten Fähigkeiten in 2 Trainingsspielen anwenden.

 

Ein großer Dank geht an unseren Sponsor Firma Sanitätshaus Häussler, für die Mithilfe einen geeigneten Transporter für unsere Sportgeräte zu finden! 

Sabres mit Schulprojekt in Neusäß vertreten

Neusäß, 22.04.2015, 8:00 Uhr morgens ….

Die Schüler und Schülerinnen der 5a der Eichenwaldschule sitzen gespannt im Kreis am Boden der Sporthalle. Auf dem Stundenplan heute: eine etwas andere Sportstunde.

Birgit Meitner und Thorsten Schmid stellen sich nur kurz vor, erklären einfache Regeln rund ums Sportgerät für die kommenden 2 Schulstunden. Die beiden haben 13 Sportrollstühle der Ulmer Sabres mitgebracht.

Und schon kann es losgehen…

Anfangs bewegen die 10/11 jährigen die Stühle noch eher vorsichtig, fast bisschen ehrfürchtig.

Nach Slalomwettrennen , Vorwärts- und Rückwärtsübungen, Pass- und Dribbelspielen ist davon aber schnell nichts mehr zu sehen. Im abschließenden  5 gegen 5 Basketballspiel sieht man erste Erfolge und wie schnell das Erlernte hier schon angewendet wird. Und wenn  noch

Fragen aufkommen, Birgit und Thorsten beantworten fast alles! Nur warum die Stunde schon

zu Ende ist, darauf haben die beiden leider auch keine Antwort. J

Saisonabschluss für die Sabres II

Am Samstag den 28.03. war das letzte Spiel der Spielzeit `14/`15 der Ulmer Sabres 2. Die Ulmer waren zu Gast in Ingolstadt. 

Zugleich war es auch das letzte aktive Spiel für Joachim Blum, der jetzt in den wohlverdienten „Basketballruhestand“ geht.

Der Favorit Ulm (Tabellen 2ter) konnte sich klar gegen Ingolstadt (Tabellen 5.) mit 66:30 durchsetzen.

Bereits im ersten Viertel konnte sich Ulm durch eine gute Trefferausbeute und guter Defense mit 19.:6 durchsetzen. Auch das zweite Viertel wurde klar gewonnen und so stand es zur Halbzeit 33:12

Nach der Pause machte Ulm genauso konzentriert weiter und so gewann Ulm auch das dritte Viertel mit 21:5. Im letzten Viertel lief es dann nicht mehr ganz so gut. Durch Fehler in der Defense und nur wenige Punkte im Angriff verlor Ulm das letzte Viertel knapp mit 12:13.

Doch das änderte letzen Endes nichts mehr am klaren Sieg von 66:30 für Ulm. (PD) 

Für Ulm spielten: J. Kopec (2), C. Lindenthal (6), P. Dorner (23), J. Blum, J. Schneider (11), M. Kempter (6), M. Schlegel, B. Meitner (10), U. Rechtsteiner (8)

Aufholjagd nicht von Erfolg gekrönt

Die Ulmer Sabres haben ihr letztes Heimspiel der Saison, nach einer sehr schwachen ersten Hälfte, mit 51:58 gegen die Rolling Chocolate Heidelberg verloren.

 

Wie erwartet wollte Heidelberg von Beginn an mit einer aggressiven Pressverteidigung Druck auf die Ulmer Rollis ausüben, um Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen. Obwohl Spielertrainer Manfred Wolf sein Team darauf im Training vorbereitet hatte, kamen die Sabres nur schwer in die Partie. Grund dafür waren viele leichtfertig vergebene Zähler, nach gut vorgetragenen Überzahlangriffen, die aus dem Pressbreak der Donaustädter resultierten. Mit 8:21 lagen die Gastgeber nach dem ersten Viertel bereits deutlich zurück.

 

Im zweiten Abschnitt erzielte Ulm sogar nur sechs Punkte, weil der Korb weiter wie vernagelt schien. So zog Heidelberg bis zur Pause, schon fast uneinholbar, auf 14:33 davon.

 

Trotz dieses enormen Rückstands versuchte Coach Wolf seine Mannschaft in der Halbzeitbesprechung neu zu motivieren: „Wir fangen in der zweiten Hälfte bei Null an und zeigen unseren Fans zum Abschluss der Saison noch einmal, was wir drauf haben. Wir fighten weiter, schießen die Bälle in den Korb und entscheiden die zweite Halbzeit für uns!“

 

Dies nahmen sich die Sabres offensichtlich zu Herzen, denn mit dem Start des dritten Viertels lief das Spiel der Schwaben urplötzlich wie gewünscht. Unter dem Beifall der gut 100 Ulmer Anhänger, kämpften sich die Sabres Stück für Stück an Heidelberg heran. Nutznießer der in dieser Phase exzellenten Ballbewegung von Ulm war jetzt oft Thomas Paa, der 11 seiner 15 Punkte im dritten Abschnitt erzielte und so maßgeblichen Anteil am 21:12, in dieser Spielperiode hatte.

In die Hände der Sabres spielte auch das Ausscheiden des Heidelberger Topscorers Andre Hopp (18 Pkt.) in der 28. Minute, der sich mit einem technischen Foul selbst aus der Begegnung nahm. Mit 35:45 waren die Gastgeber vor den abschließenden zehn Spielminuten wieder in Schlagdistanz.

 

Mit der klaren Aussage, „das Ding holen wir uns noch“, gingen die Sabres motiviert bis in die Haarspitzen ins vierte Viertel und nach einem 9:3 Lauf, war der Kontakt zu den Gästen hergestellt (44:48, 37. Min.). Allerdings lief Ulm langsam die Zeit davon und weil man den Vier-Punkte-Rückstand bis zur 40. Minute nicht mehr egalisieren konnte, blieb nur noch die Option, die Uhr auf Kosten von Freiwürfen zu stoppen. Beim Stand von 50:57 verfehlte ein Dreier von Patrick Dorner sein Ziel nur ganz knapp. Bei unter einer halben Minute Spielzeit war die Partie endgültig entschieden und ging letztlich mit 51:58 verloren, was die Fans der Sabres aber nicht davon abhielt, ihr Team für die furiose zweite Halbzeit zu feiern. Die Mannschaft der Sabres wiederum bedankte sich bei seinem Publikum für die tolle Unterstützung, während der gesamten Saison.

 

Auch Spielertrainer Manfred Wolf war mit der gezeigten Leistungssteigerung verständlicherweise sehr zufrieden: „Die Reaktion, die unser Team nach der Pause gezeigt hat war phänomenal. Wir haben uns von der schlechten Trefferquote in der ersten Hälfte nicht entmutigen lassen, haben Heidelberg Alles abverlangt und unseren Fans im letzten Heimspiel noch einmal ein ordentliches Spektakel geboten. Jetzt steht noch die Partie in Frankfurt auf dem Programm. Dann wollen wir die Saison mit einem positiven Erlebnis beenden.“   (paa)

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner, M.Wolf (4), D. Bloching (13), A. Renner, T. Schmid (3), J. Kopec, U. Schmölz (10), P. Dorner (1), T. Paa (15) u. B. Meitner (5).

Heidelberg zu Gast in Ulm

Die Erstliga-Absteiger aus Heidelberg haben bisher lediglich gegen den souveränen (ohne Punktverlust) Tabellenführer USC München verloren. Und gegen Ulm. Die schmerzliche Heimniederlage ließ die Träume vom Wiederaufstieg platzen. Beim Rückspiel nun gnadenlose Revanche, oder Saison schon abgehakt?

 

Hochball wird in der Pfizerhalle der TSG Söflingen am kommenden Samstag um 17:00 Uhr sein. Trotz der Ausnahmespieler Andre Hopp (derzeit zweitbester Scorer der Liga) und den U22-VizeEuropamestern Leon-Ole Schöneberg und Nico Dreimüller musste der SGK Rolling Chocolate Heidelberg nach der vergangenen Saison vom Oberhaus in die zweite Liga absteigen. Nach den ersten fünf Spielen, welche die Heidelberger klar gewinnen konnten, sah es nach einem Kopf-anKopf-Rennen um die Meisterschaft zwischen Heidelberg und USC München aus.

 

Die Sabres standen zu diesem Zeitpunkt mit dem Rücken zum Tabellenende und erkämpften sich zwei ÜberraschungsPunkte in Heidelberg. Im direkten Vergleich mit München kassierten die Heidelberger noch eine Niederlage und damit war eine Vorentscheidung um den Aufstieg schon gefallen. Die Ulmer Sabres gehen mit breiter Brust in ihr letztes Heimspiel der laufenden Saison, bevor es zum letzten Spiel nach Frankfurt geht. Nach dem Heimsieg gegen die Münchner Iguanas haben sich die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen im Mittelfeld etabliert. Spielertrainer Manfred Wolf möchte seine Mannschaft sehr konzentriert, aber mit einer bewusst positiven Grundhaltung in dieses wichtige Spiel schicken.

 

Die Zeichen stehen gut: Center Dominik Bloching kommt zum Saisonende wieder in Topform. Thorsten Schmid kann die zuverlässige und wichtige Center-Rolle ausfüllen, welche ihm zugetraut worden war. Zudem bleiben die „niederpunktigen“ Spieler Thomas Paa, Andre Penner und Ulrich Schmölz wichtige Pfeiler im Ulmer Spielsystem. Es wird also spannend: Können die Sabres noch einmal mit einem Sieg eine kleine Sensation schaffen? Für die treue Fangemeinde hat das Management eine Überraschung vorbereitet.

 

Hochball ist um 17.00 Uhr in den Sporhallen der TSG Söflingen.

 

Bereits um 10.00 Uhr und 14.00 Uhr ist die zweite Mannschaft aktiv mit Spielen gegen Amberg und dem voraussichtlichen Meister der Bayernliga aus Salzburg!

Verletzung überschattet Overtime-Krimi

Im Heimspiel gegen die RBB München Iguanas, setzten sich die Ulmer Sabres, in einer extrem spannenden und hochklassigen Partie, nach Verlängerung mit 71:62 durch. Damit verbessern sich die Schwaben, auf den vierten Platz in der 2. Bundesliga-Süd.

 

1,27 Minuten vor Spielende trat der Sport aber schlagartig in den Hintergrund, als der Münchner Center Benny Ryklin, beim Versuch den Ball zu erobern, so unglücklich auf den Ellbogen fiel, dass er ihn sich auskugelte und deshalb notfallmedizinisch versorgt werden musste.

 

Zu Beginn der Begegnung herrschte tolle Stimmung in der Halle der TSG Söflingen. Im Vorlauf hatten die Sabres II ihre beiden Spiele in der Bayernliga klar gewonnen und jetzt hofften die gut 150 Zuschauer auch auf einen Erfolg der ersten Mannschaft.

Die Ulmer Rollis starteten gut. Vor allem Thorsten Schmid bewies gleich im ersten Abschnitt seine Treffsicherheit und erzielte sechs, der ersten acht Zähler, zur 8.2 Führung, nach fünf Minuten. Anschließend fanden die Iguanas besser in die Partie und verkürzten bis zur Viertelpause auf 14:11.

 

In der zweiten Spielperiode, entwickelte sich die erwartet umkämpfte Begegnung. Während auf Ulmer Seite von allen Akteuren Korbgefahr ausging, hielt der junge Münchner Center Florian Mach seine Farben fast im Alleingang im Spiel. Der stärkste Offensivspieler an diesem Tag (insgesamt 36 Pkt.), erzielte 14, der 17 Punkte, der Gäste im zweiten Viertel. Darunter sein erster Dreier, zum 28:28 Ausgleich, kurz vor der Halbzeit. Dank einem Korb von Spielertrainer Manfred Wolf, führten die Sabres hauchdünn, mit 30:28 vor dem Seitenwechsel.

 

Im dritten Viertel wogte die Partie weiter hin und her. Immer wenn Ulm sich vier oder fünf Zähler absetzen konnte, kam der RBB umgehend zurück und schaffte es in der 30. Minute sogar wieder einmal mit 44:45 in Front zu gehen. Aber Center Dominik Bloching, gelang mit zwei erfolgreichen Freiwürfen, postwendend erneut die 46:45 Führung zum Ende des dritten Abschnitts.

 

Überhaupt kam der Center in der zweiten Hälfte gut ins Rollen. Nach mageren zwei Pünktchen bis zur Halbzeit, klappte das Zusammenspiel mit Andre Penner bzw. Uli Schmölz endlich besser und Bloching nutzte die guten Einschussmöglichkeiten unter dem Korb. Mit 20 Zählern avancierte er noch zum Topscorer, auf Ulmer Seite.

 

Im Schlussabschnitt konnten sich die Sabres, unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer, mit einem 10:0 Run, das erste Mal deutlicher absetzen. Doch während die heimischen Fans auf die Vorentscheidung hofften, schlugen die Iguanas abermals zurück. Wieder war es Mach, der unter anderem mit zwei Dreiern, auf 57:55 (38. Min.) verkürzte. Ulm nahm eine Auszeit und stellte auf eine aggressivere Zone um, um mehr Druck auf den heißgelaufenen Schützen zu machen.

 

Kurz darauf passierte dann die Anfangs beschriebene Spielsituation, in der sich Benny Ryklin verletzte. „Nach der langen Pause war es für beide Teams schwer, sich wieder auf Basketball zu konzentrieren. Es war klar, dass die Mannschaft gewinnen würde, die sich schneller von diesem Schock freimachen würde. Das habe ich versucht meinem Team zu vermitteln“, beurteilte Coach Wolf diese Schlüsselszene.

 

Dominik Bloching konnte leider nur einen von zwei Freiwürfen, nach Wiederaufnahme der Partie verwandeln und so konnte Gabriel Robl, ebenfalls von der Linie, zum 58:58, kurz vor Abpfiff ausgleichen. Den Sabres blieb ein Angriff, um die Partie zu entscheiden, aber der letzte Versuch ging nicht durch die Reuse und es gab Verlängerung.

 

Die zusätzlichen fünf Minuten dominierte Ulm, dank der taktischen Umstellung in der Defense. Die Sabres gestatteten München fast nur noch schwierige Distanzwürfe und zogen so Punkt um Punkt davon. Mit 13:4 gewannen die Gastgeber die Overtime und holten sich mit dem 71:62 Sieg auch den direkten Vergleich gegen die Oberbayern.

 

Uli Schmölz, ein langjähriger Teamkollege von Ryklin, brachte die Situation nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Uns tut allen Leid, dass Benny so unglücklich gefallen ist. Trotzdem mussten wir die Begegnung zu Ende bringen und sind froh gewonnen zu haben. Unser gesamtes Team wünscht Benny alles Gute und schnelle Genesung.“   (paa) 

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner (6), M.Wolf (13), D. Bloching (20), A. Renner, T. Schmid (12), J. Kopec, U. Schmölz (8), P. Dorner, C. Turnwald (6), T. Paa (5) u. B. Meitner (1).

Sabres schaffen Anschluss ans Mittelfeld

Konnten wieder mit den Fans jubeln - Die ULMER SABRES

Die Ulmer Rollstuhlbasketballer haben in der 2. Bundesliga-Süd, innerhalb von 14 Tagen, den zweiten, enorm wichtigen Erfolg feiern können. Gegen den Tabellensiebten aus Salzburg, gelang in einer lange hart umkämpften Partie, ein letztlich ungefährdeter 73:54 Sieg.

 

Wie nicht anders zu erwarten, entwickelte sich von Beginn an eine spannende Begegnung auf Augenhöhe, zwischen den heimischen Sabres und den Gästen vom RSV Salzburg. Die Ulmer hatten sich für dieses richtungsweisende Spiel viel vorgenommen, zumal nach der knappen Hinrunden-Niederlage in Österreich, auch noch eine Rechnung offen stand. So konnten die ca. 150 gekommenen Fans, von der ersten Minute an, eine engagierte Leistung der Sabres bejubeln. Doch Salzburg hielt in der ersten Hälfte stark dagegen und hatte im Angriff, mit Radim Reichl (22 Pkt.), einen treffsicheren Schützen von Außen, der den RSV bis zum Pausenstand von 35:32 im Spiel hielt.

 

Ulm hingegen war offensiv schwerer auszurechnen, weil alle Akteure korbgefährlich waren. Trotzdem ragten mit 21 bzw. 20 Zählern, Spielertrainer Manfred Wolf und Center Dominik Bloching, aus der ausgewogenen Angriffsleistung heraus. Mitverantwortlich dafür waren natürlich auch die Lowpointer der Sabres, die die großen Ulmer Spieler immer wieder in gute Positionen, in der Zone brachten. Da Andre Penner gesundheitlich angeschlagen war, kam hier Uli Schmölz eine noch wichtigere Rolle als sonst zu. Er nutzte die vermehrte Spielzeit, machte eine starke Partie und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Sabres. Aber es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung, die den Sieg garantierte, worüber sich Coach Wolf nach der Begegnung hocherfreut zeigte: „Unsere tiefe Bank hat in der zweiten Halbzeit den Unterschied gemacht. Als die Kräfte bei den Leistungsträgern von Salzburg nachließen, waren wir zur Stelle und konnten sogar noch eine Schippe drauflegen.“

 

Allerdings brauchte Ulm bis zum letzten Viertel Zeit, um sich endlich abzusetzen. Im dritten Abschnitt fehlte nämlich manchmal noch die nötige Konsequenz im Abschluss. Obwohl dadurch, dass Salzburg aggressiv über das gesamte Feld verteidigte, sich immer mehr Lücken für die Gastgeber auftaten, wurden etliche leichte Punkte liegen gelassen und vor dem Schlussviertel, war beim 46:42 noch keine Vorentscheidung gefallen.

 

In der letzten Spielperiode zog Ulm das Tempo dann noch einmal an und endlich fielen auch die einfachen Körbe. Mit einem 14:2 Lauf, sorgten die Sabres für die Entscheidung. Hier konnte sich Thorsten Schmid durch uneigennütziges Spiel und diverse schöne Assists auszeichnen. Mit 27:12 gewannen die Schwaben den letzten Abschnitt und boten den begeisterten Zuschauern hochklassigen Basketball und tolle Passstafetten. In den letzten beiden Minuten, feierten die Fans schon ihr Team und die wichtigen zwei Punkte, mit denen die Ulmer Rollis wohl den entscheidenden Schritt aus dem Abstiegskampf gemacht haben sollten.

 

Dementsprechend gelöst zeigte sich nach dem Schlusspfiff auch Spielertrainer Manfred Wolf: „Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Wie wir mit dem Druck in den vergangenen zwei Partien umgegangen sind, war klasse. Unsere Pflicht haben wir erfüllt. Jetzt werden wir versuchen noch Platz vier in der Tabelle anzugreifen.“   (paa)

 

Für Ulm spielten: A.Penner, M.Wolf (21), D. Bloching (20), A. Renner (2), T. Schmid (5), J. Kopec, U. Schmölz (6), P. Dorner (4), C. Turnwald (8), T. Paa (7) u. B. Meitner

Erfolge für die Sabres II

Die „Zweite“ der Ulmer Sabres konnte sich am Samstag beim ersten Heimspieltag der Saison mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Dachau und Kaufbeuren den zweiten Platz der Landesliga Bayern festigen.

 

Beim ersten Spiel des Tages hatten es die Rollis um Spielertrainer Mike Dauser mit der Mannschaft aus Dachau zu tun. Bereits nach dem ersten Viertel (23:3) war die Marschroute klar. Jungnationalspieler Patrick Dorner und Center Jörg Schneider erzielten 18 der 23 Punkte. Und genauso überlegen ging es weiter, so dass zur Halbzeitpause eine deutliche 44:7-Führung zu verzeichnen war. Im dritten Viertel ließen es die Sabres etwas zurückhaltender angehen und erzielten „nur“ 11 Punkte. Ließen dem Gegner jedoch auch nur 6 Punkte zu. Im Abschlussviertel drehten die Sabres dann nochmals den Punktehahn wieder etwas auf; sie gewannen diese Viertel mit 22:9 und konnten sich dann über einen 77:21-Sieg freuen. Besonders gefiel, dass sich die jüngsten Sabres-Spieler hervorragend in das Mannschaftsgefüge eingebunden und dies dann auch in Treffer umgewandelt haben.

 

Für die Sabres II spielten: J.Kopec (4), Ch.Renner (1), C.Lindenthal (7), A.Michalski, P.Dorner (24), S.Lehner (3), J.Schneider (22), M.Kempter (4), M.Dauser, M.Schlegel, B.Meitner (4), U.Rechtsteiner (8)

 

Das zweite Spiel des Tages fand zwischen Kaufbeuren und Dachau statt (38:31)

 

Im dritten Spiel hatten es die Sabres mit der Mannschaft aus Kaufbeuren´zu tun. War hier doch eine Revanche für die Hinrunden-Niederlage am ersten Spieltag auszubügeln. Auch in diesem Spiel ließen die  Sabres nichts anbrennen. Bereits im ersten Viertel spielten sie eine 24:4-Führung heraus. Auch im zweiten Viertel (18:3), dritten Viertel (18:7) und vierten Viertel (16:4) ließen die Sabres nichts anbrennen und schickten die Kaufbeurer mit einer 76:18-Niederlage nach Hause. Die Hinrunden -Niederlage tut nun doppelt weh, denn wenn am nächsten Wochenende der Tabellenführer Salzburg, der bis jetzt noch keinen Punkt abgegeben hat an die Donau kommt, wäre die Meisterschaft möglich gewesen.

 

Für die Sabres II spielten: J.Kopec (2), Ch.Renner, C.Lindenthal (2), A.Michalski (3), P.Dorner (28), S.Lehner (2), J.Schneider (23), M.Kempter, M.Dauser, M.Schlegel, B.Meitner (8), U.Rechtsteiner (8)

 

Sabres wollen Revanche gegen Salzburg

Mit dem Rückenwind des Sieges gegen Lahn-Dill 2 möchte die Rollstuhlbasketball-Mannschaft der TSG Söflingen um Spieltrainer Manfred Wolf selbstbewusst in das Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten RSV Basket Salzburg gehen. Hochball wird in der Pfizerhalle der TSG Söflingen am kommenden Samstag um 17:00 Uhr sein.
An das Hinspiel in Salzburg zu Saisonbeginn erinnern sich die Ulmer Sabres nicht gerne: Ein enges Spiel ging am Ende knapp verloren. Vor allem der Salzburger Center Radim Reichl raubte den Ulmern (zweimal gegen Ende eines Viertels) durch erfolgreiche Dreipunkte-Würfe den letzten Nerv. Ausgerechnet der lowpointer Christoph Schaschl konnte sich immer wieder rebounts und damit neue Chancen ergattern. Und von der zentralen Spielposition traf Conny Wibmer zu oft den Ulmer Korb und damit den Nerv der Ulmer Abwehr.
Die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen haben sich mittlerweile etwas vom Tabellenende absetzten können und werden derzeit auf Platz 5 der Tabelle geführt. Ein Ruhekissen bedeutet dies mitnichten, denn vom Tabellenende trennen die Sabres nur zwei Punkte. Sehr wichtig wird das Spiel demnach von Trainer Manfred Wolf eingestuft. Mit zwei Punkten nach einem erfolgreichen Ausgang, würden sich die Ulmer Korbjäger im Mittelfeld der zweiten Bundesliga stabilisieren. Bei einer Niederlage würde das Gespenst „Abstiegskampf“ in allen Köpfen wieder beginnen zu spuken. So weit will es niemand kommen lassen: Nach körperlich und mental positiven Trainingseinheiten gehen die Ulmer Sabres sehr motiviert in dieses wichtige Spiel. Wie sich beim letzten Heimspiel gezeigt hat, können sich die Rollstuhlbasketballer auf sehr viele Fans an der Seitenlinie, eine richtig gute Stimmung und den Rückhalt der heimischen Kulisse verlassen. Dies möchten die ganze Mannschaft mit einer guten Leistung und team-spirit honorieren. Die Gäste aus der Alpenrepublik werden erfahrungsgemäß mächtig dagegen halten und so ist für Zündstoff und Spannung gesorgt.
Samstag, 07. Feb. 2015, 17:00 Uhr (Hallen-Öffnung ist um 16:00 Uhr)
TSG Söflingen, Pfizerhalle, Harthauser-Straße 99, 89081 Ulm)

Erster Bigpoint im Abstiegskampf

Sabres bedanken sich bei der tollen Kulisse

Die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen haben im ersten Heimspiel der Rückrunde, einen eminent wichtigen Sieg errungen. Mit 68:57 wurde mit dem RSV Lahn-Dill 2, ein direkter Konkurrent bezwungen, der jetzt wieder hinter den Schwaben in der Tabelle rangiert.

 

Schon vor dem Hochball punktete das Management der Ulmer Sabres, denn der neue Trailer für die Mannschaftsvorstellung, wurde dem heimischen Publikum zum ersten Mal präsentiert. Für hervorragende Stimmung unter den etwa 220 (!!!) gekommenen Fans, sorgte Radio 7 Moderator Marc Herrmann, der auch als Hallensprecher bei Ratiopharm Ulm tätig ist und die Vorstellung beider Teams vornahm.

 

So stand die Kulisse von Anfang an, wie ein Mann hinter den Gastgebern und konnte auch prompt die 2:0 Führung, durch Claus Turnwald, in der 1. Minute bejubeln. Danach lief Ulm aber einem kleinen Rückstand hinterher, bevor Thomas Paa Mitte des ersten Abschnitts, mit sechs Zählern großen Anteil an einem 8:3 Lauf, zum 14:10 (7. Min.) hatte. Die Gäste aus Wetzlar konterten aber ihrerseits mit einem 12:2 Run, bis zur Viertelpause und Ulm lag plötzlich mit 16:22 zurück.

 

Zu Beginn der zweiten Spielperiode war Spielertrainer Manfred Wolf nicht zu stoppen und glich im Alleingang auf 22:22 aus (13. Min.). Anschließend schlichen sich aber immer öfter Lücken, in der Defensive der Sabres ein, weil die Kommunikation in der Zonenverteidigung, nicht mehr optimal funktionierte und Lahn-Dill die sich bietenden Chancen hochprozentig verwertete. Beim 22:32 für den RSV, war Coach Wolf gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Mit Thorsten Schmid und Birgit Meitner kam frischer Wind von der Bank und die Donaustädter kämpften sich bis zur Halbzeit, wieder auf 30:32 heran.

 

„Rückblickend war das für mich der Schlüssel zum Sieg. Mit einem größeren Rückstand in die Pause zu gehen, wäre psychologisch schwierig gewesen. So hatten wir das Momentum wieder auf unserer Seite“, analysierte Co-Trainer Paa diese Phase nach dem Abpfiff.

 

Nach dem Seitenwechsel legten die Sabres los, wie die Feuerwehr. Im Angriff gelang jetzt fast alles und die Defense stand wieder sehr gut. Mit sehenswertem Kombinationsspiel dominierten die Gastgeber das Geschehen und egal wer am Ende die Spielzüge abschloss, traf. Mit 20:4 überrannte Ulm die Zweitliga-Reserve des deutschen Meisters im dritten Viertel und sorgte so für die Vorentscheidung in dieser über weite Strecken hochklassigen Zweitliga-Partie.

 

Frenetisch angefeuert von den tollen Ulmer Zuschauern, ließen die Sabres auch im letzten Spielabschnitt nicht nach und konterten alle Bemühungen von Wetzlar, noch einmal in Schlagdistanz zu gelangen. Weder drei Dreier im vierten Viertel, noch die Stopp-Clock-Fouls, brachten den Gastgeber in Bedrängnis. 60% von der Freiwurflinie, in den letzten zwei Spielminuten reichten, um den Vorsprung bis zum Endstand von 68:57 zu halten.

 

Nach der Ehrenrunde durch die jubelnden Fans, konnte Spielertrainer Wolf stolz sein Team im Interview des Regionalfernsehens loben: „Bis auf unsere kleine Schwächephase im zweiten Viertel, haben wir unseren Gameplan heute exzellent umgesetzt. Wir haben die Topscorer von Lahn-Dill, Amend und Gerlach, bei je 12 Zählern gehalten. Das war der Grundstein zum Erfolg. Offensiv hatten wir einen guten Tag. Alle Spieler waren im Angriff involviert und korbgefährlich. Genau so müssen wir in 14  Tagen gegen Salzburg spielen, um dann den nächsten Gegner im Abstiegskampf zu bezwingen. Wir hoffen natürlich auch wieder  auf die Unterstützung unserer Fans, die uns heute besonders in der ersten Hälfte, als es noch nicht so rund lief, getragen und nach vorne gepeitscht haben. Vielen Dank dafür!“   (paa)

 

Unter folgendem Link gibt es die Bewegtbilder von RegioTV zu diesem Spiel:

 

http://www.regio-tv.de/video/350468.html

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner (4), M.Wolf (26), D. Bloching (12), A. Renner, T. Schmid, J. Kopec, U. Schmölz (2), P. Dorner, C. Turnwald (8), T. Paa (14) u. B. Meitner (2).

 

Sabres wollen aus dem Tabellen-Keller

#5 Manne Wolf mit Zug zum Korb
Trotz der deutlichen Niederlage bei USC München am vergangenen Samstag, möchte die
Rollstuhlbasketball-Mannschaft der TSG Söflingen um Spieltrainer Manfred Wolf positiv in
das Heimspiel gegen den Tabellen-Nachbarn Lahn-Dill 2 gehen. Hochball wird in der
Pfizerhalle der TSG Söflingen am kommenden Samstag um 17:00 Uhr sein.
Die Gäste aus Wetzlar kommen mit dem Rückenwind von zwei Siegen aus den letzten beiden
Spielen an die Donau und rangieren derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Zuvor blieb das
Team um David Amend drei Spiele ohne Punktgewinn. Bleibt der Aufwärtstrend von Lahn-Dill
2 auch nach dem Spiel in Ulm bestehen?
Das Hinspiel in Wetzlar konnten die Ulmer Sabres gewinnen, bevor in Heidelberg überraschend
zwei weitere Zähler hinzukamen. Durch zwei Niederlagen gegen Frankfurt und den
Tabellenführer USC München sind die Korbjäger der TSG Söflingen aber wieder auf den
sechsten Tabellenplatz abgerutscht.
Die Sabres möchten durch einen Punktgewinn aus dem Tabellenkeller herauskommen.
Dementsprechend konzentriert und zielgerichtet lässt Wolf sein Team diese Woche trainieren.
Motivationsprobleme hat Manfred Wolf nicht, seine Männer sind hoch motiviert und möchten
vor heimischer Kulisse eine gute Leistung abrufen und das Spiel gegen den direkten
Tabellennachbarn unbedingt gewinnen um vor allem etwas Abstand von der Abstiegszone zu
bekommen. Lahn-Dill 2 wird die Heimniederlage nicht auf sich sitzen lassen wollen und wird
alles dafür tun, auch in Ulm zwei Punkte zu holen. Für Spannung ist also gesorgt!
(Samstag, 24. Jan. 2014, 17:00 Uhr (Hallen-Öffnung ist um 16:00 Uhr)
TSG Söflingen, Pfizerhalle, Harthauser-Straße 99, 89081 Ulm)
 

Nichts zu holen beim Ligaprimus

Coach Manfred Wolf probierte verschiedene Aufstellungen

Zum Rückrundenauftakt mussten die Ulmer Sabres zum ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Bundesliga-Süd reisen. Der USC München wurde seiner Favoritenrolle gerecht und schlug die Gäste aus Schwaben deutlich mit 81:44.

 

Dabei begannen die Ulmer Rollis stark. Im ersten Viertel setzte das Team die taktischen Vorgaben, von Spielertrainer Manfred Wolf, hervorragend um und agierte gegen die längenmäßig haushoch überlegenen Münchner, clever in der Verteidigung. Die Sabres versuchten die großen Spieler des USC, außerhalb der eigenen Zone zu halten und vor allem zweite Wurfchancen zu vermeiden. Nach eigenem Rebound, gelang es mehrfach Überzahlsituationen zu schaffen und so erfolgreich abzuschließen. Claus Turnwald profitierte von guten Anspielen und erzielte bereits im ersten Abschnitt sechs, seiner insgesamt acht Zähler. Ulm agierte auf Augenhöhe und lag nur knapp mit 18:15 zurück.

 

Im zweiten Abschnitt begannen die Probleme für die Sabres. Von der 12. bis zur 18. Minute, gelang den Gästen nur ein Korb und die Oberbayern zogen auf 37:19 davon. Grund hierfür waren in erster Linie, etliche leichte Punkte für den USC, weil jetzt die Fastbreak-Absicherung bei den Sabres plötzlich fehlte und auch die Zone der Ulmer Rollis nicht mehr so gut stand. Beim Halbzeitergebnis von 42:23, war die Partie praktisch entschieden.

 

Der Rest der Begegnung ist schnell erzählt. Coach Wolf wechselte in der zweiten Hälfte munter durch. Doch egal in welcher Konstellation, Ulm fand nach dem Bruch im zweiten Viertel, nicht mehr zurück ins Spiel. München nutzte seine Größenvorteile immer besser aus und so konnten alle vier Center des USC zweistellig punkten, während bei Ulm nur Dominik Bloching auf zehn Zähler kam. Einziges Highlight aus Sicht der Sabres war ein spektakulärer Dreier, von Thorsten Schmid, im letzten Viertel, aus knapp acht Metern.

 

Über 66:33 nach dem dritten Abschnitt, schraubte der Tabellenführer das Ergebnis, bis zum Endstand von 81:44 nach oben.

 

Entsprechend deutlich fiel die Analyse von Spielertrainer Wolf aus: „Wir wussten, dass das heute eine ganz schwere Aufgabe wird. Im ersten Viertel haben wir gezeigt, wie man gegen München spielen muss. Leider haben wir unser Konzept, nach den ersten Wechseln nicht mehr konsequent durchgezogen. So haben wir es dem USC phasenweise viel zu leicht gemacht. Für die wichtigen Partien, die vor uns liegen, müssen wir den positiven ersten Abschnitt mitnehmen und versuchen so aggressiv und mannschaftlich geschlossen, in der Defense zu agieren. Nur dann können wir gegen unsere Konkurrenz im Abstiegskampf bestehen.“

Bereits kommenden Samstag empfängt Ulm zu Hause den Tabellennachbarn aus Wetzlar. Dann geht es für Ulm um einen Bigpoint für den Klassenerhalt.   (paa)

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner (2), M.Wolf (4), D. Bloching (10), A. Renner, T. Schmid (7), J. Kopec, U. Schmölz (4), P. Dorner (4), C. Turnwald (8) u. T. Paa (5)

Sabres im neuen Jahr zum Tabellenführer

Dominik Bloching gegen die USC-Defense

Man ist in Ulm mit der gespielten Vorrunde im Jahr 2014, trotz dem überraschenden Sieg in Heidelberg, nicht zufrieden! Die Niederlagen in Salzburg und vor allem gegen Frankfurt sorgten für zeitweise dunkle Wolken über dem Münster.

 

Es wurde nun bis zum heutigen Rückrundenstart konzentriert gearbeitet um sich schnellstmöglich aus dem Abstiegskampf verabschieden zu können. Zum heutigen Auftakt im Jahr 2014 reist man die bayrische Hauptstadt zum USC München. Der USC ist mit 7 Siegen aus 7 Spielen der Favorit und das ohne wenn und aber.

 

Hochball ist am heutigen Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle an der Säbener Straße!

Sieg und Niederlage bei den Weihnachtsspielen in Bamberg

Sieg und Niederlage bei den Weihnachtsspielen in Bamberg
Das 2. Team der Sabres kehrt mit hängenden Köpfen zurück aus Bamberg. Waren Sie
doch mit dem Ziel aufgebrochen, mit 2 Siegen, an der Tabellenspitze der Bayernliga zu
überwintern.
Im ersten Spiel gegen die bislang sieglosen Bamberger hatte Coach Mike Dauser
ausreichend Gelegenheit verschiedenste Spielformationen zu testen. So kamen auch alle
10 mitgereisten Spieler zum Einsatz und konnten ausreichend Spielzeit verbuchen. Birgit
Meitner und Mike Dauser war es zudem vorbehalten in diesem Spiel Ihre ersten Punkte für
Ulm zu erzielen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 51 zu 17 Sieg für das Farmteam der
Sabres.

 

J. Kopec, C. Renner (2), C. Lindenthal, A. Michalski, P. Dorner (23), J. Schneider (12), M.
Kempter (4), M. Dauser (4), M. Schlegel (2), B. Meitner (4)

 

Die Pflichtaufgabe war somit erfüllt und man ging jetzt mit voller Konzentration in das Spiel
gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Salzburg. Dieser war mit Bestbesetzung
angereist und es entwickelte sich von der ersten Minute an ein sehr intensives Spiel.
Beide Mannschaften schenkten sich in der ersten Halbzeit nichts und punkteten
abwechselnd. Claus Lindenthal erzielte in dieser Spielphase wichtige sowie sehenswerte
Punkte und hielt sein Team im Rennen, so dass die Seiten bei einem Spielstand von 24 zu
25 getauscht wurden. Schon in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass die kleinen
Sabres sich sehr schwer tun den Topscorer in Reihen der Salzburger, Roman Wojnicka, zu
stoppen. Dieser erzielte bereits 16 seiner 26 Punkte in der 1. Hälfte.
In der 2. Halbzeit war das Spiel bis in die 25. Spielminute beim Spielstand von 31 zu 31
ausgeglichen. Dann folgte ein 11 zu 0 Punkte Lauf der Salzburger und ein Bruch im Ulmer
Spiel. Zudem zeigte J. Schneider am Ende des 3. Spielabschnitts Nerven von der
Freiwurflinie und verwandelte lediglich einen von 4 Freiwürfen. So ging man mit einem 10
Punkte Rückstand (32 zu 42) in den letzten Spielabschnitt. Salzburg punktete weiterhin
sicher unter dem Korb und aus der Mitteldistanz, Ulm blieb von der Freiwurflinie glücklos.
Erst in der 35. Minute konnte Patrick Dorner auf 34 zu 53 verkürzen. Zu diesem Zeitpunkt
war das Spiel aber bereits entschieden und der Rest lediglich Ergebniskosmetik. Am Ende
gewinnt Salzburg deutlich mit 59 zu 45 Punkten und behält seine weiße Weste.
„Gratulation an Salzburg zu einem guten Spiel. Wir haben aus dem heutigen Spieltag viel
gelernt und werden beim Rückspiel in Ulm versuchen einige Dinge zu ändern um
erfolgreich Revanche zu nehmen“ sagt Coach Dauser im Anschluss an dieses
Spitzenspiel in Bamberg.

 

J. Kopec (2), C. Renner, C. Lindenthal (6), A. Michalski, P. Dorner (17), J. Schneider (5),
M. Kempter, M. Dauser (4), M. Schlegel, B. Meitner (11)

Herber Rückschlag

Innerhalb einer Woche, hat sich die Stimmungslage beim Ulmer Zweitligateam um 180 Grad gedreht. Nach der Euphorie durch den Überraschungscoup in Heidelberg, herrscht nun Fassungslosigkeit, über die schwache Vorstellung gegen die Mainhattan Skywheelers 2.

 

Die ganze Woche hatte Spielertrainer Manfred Wolf davor gewarnt, den bisher sieglosen Tabellenletzten aus Frankfurt, auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber genau diesem Eindruck konnte man sich zu Beginn der Partie nicht erwehren. Zu sorglos agierten die Sabres in den ersten Spielminuten in der Verteidigung und ermöglichten den Hessen viele einfache Körbe in der Zone. Im Angriff lief es im ersten Abschnitt für Ulm noch rund und so entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, für die gut 100 Zuschauer, in dem Ulm mit 19:18 zur ersten Viertelpause vorne lag.

 

Bis zur 16. Minute blieb die Begegnung eng, doch in den verbleibenden Minuten, bis zur Halbzeit, ging bei den Sabres schlagartig Nichts mehr. Einfachste Möglichkeiten wurden vergeben, oder der besser postierte Mitspieler wurde nicht gefunden. Jetzt rächte sich die zu laxe Einstellung der Schwaben, in der Defense. Frankfurt setzte sich Punkt um Punkt ab. Center Sven Diedrich konnte allein acht seiner gesamt 28 Zähler, in dieser Phase erzielen und profitierte mehrfach von der fehlenden Fastbreak-Absicherung auf Ulmer Seite. Neun Punkte Vorsprung hatten die Gäste so Ende der ersten Hälfte herausgearbeitet (27:36).

 

In der Pause hatten wenigstens die kleinen Ulmer Fans Grund zur Freude, denn der Nikolaus kam und beschenkte alle Kinder reichlich mit Süßigkeiten.

 

Nach dem Seitenwechsel boten die Sabres aber leider weiterhin keine Gründe zum Jubeln. Im Gegenteil: die Durststrecke im Angriff dauerte bis zur 24. Minute, bis Claus Turnwald endlich den Ball in der Reuse versenkte. Halbzeit übergreifend blieb Ulm damit über sieben Minuten ohne Zählbares. Diesem 29:40 Rückstand, liefen die Gastgeber in der Folge vergebens hinterher.

 

Auch die Umstellung auf eine Pressverteidigung, im vierten Viertel, brachte keine Wende mehr, obwohl sie mehrfach den gewünschten Erfolg brachte und Ulm die Skywheelers oft vom Scoren abhalten konnte. Allein die unterirdische Wurfquote der Sabres in der zweite Hälfte verhinderte, dass Ulm den Rückstand noch einmal hätte verkürzen können. Frankfurt schaukelte die Partie nach Hause und gewann verdient mit 49:61.

 

Coach Wolf war im Anschluss sichtlich schockiert: „Es ist verrückt! Das heutige Spiel war ein Spiegelbild unserer letzten Begegnung, mit vertauschten Rollen. So wie Heidelberg vergangene Woche, haben wir heute einen rabenschwarzen Tag im Angriff erwischt. Das kann passieren. Was nicht sein kann, ist unser Verteidigungsverhalten. Von Beginn an haben wir die nötige Aggressivität vermissen lassen. Deshalb ist Frankfurt gut ins Spiel gekommen und hat die Chance beim Schopf gepackt. Gratulation zum Sieg.

Wir müssen jetzt unsere insgesamt schwache Vorrunde abhaken und versuchen die immer wiederkehrenden Fehler in der Defensive, bis zum Rückrundenauftakt abzustellen. Es sind vier Mannschaften, die die beiden Absteiger untereinander ausmachen. Um nicht abzusteigen, müssen wir unsere Defense stabilisieren. Wir haben also bis Mitte Januar genügend Arbeit vor uns. Hoffentlich schaffen wir es dann gerade auch in den Heimspielen, unseren treuen Fans wieder den ein oder anderen Sieg, als Dankeschön zurückzugeben.“   (paa)

Gegen Frankfurt zum Jahresabschluss

 Mit dem Rückenwind des Siegs bei Tabellenführer Heidelberg geht die Rollstuhlbasketball-Mannschaft der TSG Söflingen um Spieltrainer Manfred Wolf am kommenden Samstag mit breiter Brust in das Spiel gegen Mainhatten Skywheelers 2 aus Frankfurt. Hochball wird in der Pfizerhalle der TSG Söflingen um 17:00 Uhr sein.

 

Die Gäste aus der Main-Metropole konnten bisher noch nicht an die guten Ergebnisse der letzten Saison anknüpfen. Wenngleich die gut besetzte Mannschacht um das Brüderpaar Sven und Tim Diedrich bisher ohne Sieg am Tabellenende geführt wird, warnt Spielertrainer Manfred Wolf „Wir dürfen eine Mannschaft, welche mit dem Rücken zur Wand steht nicht unterschätzen!“. Dementsprechend konzentriert und zielgerichtet lässt Wolf sein Team diese Woche trainieren.

 

Nach einem verkorksten Saisonstart von vier Niederlagen in den ersten vier Spielen fanden sich die Ulmer Sabres ernüchtert im Tabellenkeller der zweiten Bundesliga wieder. Aber mit einer Energieleistung erkämpften sich die Ulmer Korbjäger mit einem Sieg in Wetzlar bei Lahn-Dill 2 die ersten beiden Saisonpunkte. Am vergangenen Wochenende ließen die Männer um Spieltrainer Manfred Wolf dann ein weiteres Mal positiv aufhorchen: Beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer Heidelberg sorgten die Sabres mit Kampf und Disziplin für die nächsten beiden Punkte. Dieser Sieg hinterließ beim sieggewohnten Erstligaabsteiger rolling chocolate Heidelberg eine gewisse Ratlosigkeit, bei den Ulmer Sabres gehöriges Selbstbewusstsein. „Wir möchten die positiven Erfahrungen der letzten beiden Spiele als Rückenwind in die wichtige Partie gegen Frankfurt mitnehmen“ gibt Co-Trainer Thomas Paa die Richtung für das Spiel am kommenden Samstag vor.

 

Frankfurt wird am Samstag alles in die Waagschale werfen, um endlich die ersten Punkte zu gewinnen. Die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen könnten mit einem Sieg einen Platz im Tabellen-Mittelfeld sichern. „Wir wollen und werden dieses wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten gewinnen“ zeigt sich Manfred Wolf kompromisslos. Für Spannung ist also gesorgt!

 

Hallen-Öffnung ist um 16:00 Uhr.

(Samstag, 06. Dez. 2014, Pfizerhalle, Harthauser Straße 99, 89081 Ulm)

Paukenschlag in Heidelberg

Die Ulmer Rollstuhlbasketballer haben mit dem 60:50 Auswärtssieg, bei der bis dato ungeschlagenen Rolling Chocolate, ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit dem zweiten Sieg in Folge, verlassen die Sabres die Abstiegsplätze der 2. Bundesliga-Süd.

 

Auf Grund der Vorleistungen, fuhren die Ulmer Rollis als Außenseiter zum Erstligaabsteiger aus Heidelberg. Trotzdem wollten die Sabres, mit dem Rückenwind der vergangenen Woche, dem Gastgeber das Leben so schwer, wie möglich machen.

„Wir müssen wieder so gut verteidigen und die Partie lange eng halten. Dann haben wir eine Chance zu gewinnen“, lautete die Vorgabe von Coach Manfred Wolf.

Dementsprechend hoch motiviert, gingen die Sabres in die Begegnung und kamen nach einem 4:0 Rückstand (3. Min.) in der Folge, mit einem ersten 8:0 Lauf, gut ins Spiel. Mit 10:11 ging es in die erste Viertelpause.

 

Die Taktik der Sabres ging auch im zweiten Abschnitt auf. Man verteidigte die Zone gut und zwang Heidelberg so oft zu schwierigen Mitteldistanzwürfen, die ihr Ziel verfehlten. Durch konsequentes „Ausboxen“ konnte Ulm dann die Rebounds einsammeln und zweite Wurfchancen verhindern. Im Angriff waren alle Spieler involviert und auch die Lowpointer Andre Penner (3 P.) und Uli Schmölz (4 P.) nutzten die sich ihnen bietenden Möglichkeiten im Abschluss. Oder sie arbeiteten clever, um die Center in der Zone in Position zu bringen. Die Sabres lagen zur Halbzeit zwar mit 26:23 zurück, aber man war im Spiel und dementsprechend zuversichtlich waren die Schwaben in der Pausenbesprechung.

 

Die zweite Hälfte begann Ulm stark. Durch vier schnelle Zähler von Center Dominik Bloching (16 P.) und durch zwei ganz wichtige Treffer von Thorsten Schmid (6 P.), aus der Halbdistanz, übernahmen die Sabres, mit 28:31 (26. Min.), wieder die Führung. Da die Gäste sich auch von der Freiwurflinie keine Blöße gaben, stand zum Ende des dritten Viertels immer noch ein hauchdünner 36:38 Vorsprung zu Buche.

 

Im Schlussabschnitt versuchte Heidelberg den Druck auf Ulm, mit einer Ganzfeldpresse, zu erhöhen, doch die Sabres wussten wiederum die passende Antwort. Mit schnellem Block- und Passspiel, konnten jetzt vermehrt Dominik Bloching und Claus Turnwald, in der gegnerischen Zone scoren. Letzterer traf alle drei seiner insgesamt fünf Versuche, im vierten Viertel und so konnte sich Ulm, bis zur 35. Minute, mit einem 10:0 Run, vorentscheidend absetzen. Weil die Verteidigung der Sabres auch in den letzten Spielminuten sicher stand, kamen die Gastgeber nicht mehr näher, als auf sechs Punkte heran. Auch der letzte Versuch, Ulm mit Stop-Clock-Fouls an die Freiwurflinie zu zwingen war vergebens, da die Donaustädter hier keine Nerven zeigten. Wenn auch überraschend, gewann mit den Sabres das an diesem Tag bessere Team. Dies bestätigen die Statistiken der Partie. Mit 45:28 Rebounds, dominierten die Ulmer klar die Bretter und bei der Trefferquote hatten die Gäste mit 42%, gegenüber 30%, die Nase vorn.

 

Verständlicherweise war Spielertrainer Manne Wolf nach der Begegnung mehr als zufrieden: „Wir haben als Mannschaft wieder hervorragend verteidigt und Heidelberg bei 50 Punkten gehalten. Das war die Basis für den Erfolg. Wir waren aber auch im Angriff alle gefährlich. Besonders gut hat mir heute Thorsten gefallen. Er hat hochprozentig von Außen getroffen und in der Defense findet er sich immer besser in unseren Systemen zurecht. Nach den letzten beiden Spielen, ist er wohl endgültig wieder in Ulm angekommen. Jetzt steht noch die Partie gegen Frankfurt, zum Abschluss der Vorrunde auf dem Programm. Hier sind wir Favorit. Umso wichtiger ist es, dass wir uns hochkonzentriert aus dieses extrem wichtige Spiel  vorbereiten.“   (paa)

  

 

 Für Ulm spielten: A.Penner (3), M.Wolf (23), D. Bloching (16), T. Schmid (6), J. Kopec, U. Schmölz (4), C. Turnwald (6) u. T. Paa (2).

Sabres reisen zum Tabellenführer

Am morgigen Samstag reisen die Sabres zum Tabellenführer nach Heidelberg. Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs wird man als Außenseiter ins Spiel gehen. 

 

Getragen wird die Mannschaft vom Neckar, welche sich in der letzten Saison großartig in der 1. Bundesliga geschlagen hatten, vom Jungen Center-Duo Andre Hopp und Leon-Ole Schöneberg. Fahrerisch sind die Heidelberger mit Sicherheit das stärkste was die Liga zu bieten hat.

 

Für die Sabres wird es darauf ankommen das Spiel lange offen zu halten und die eigenen Stärken auf Feld zu bringen. Verzichten muss Coach Manfred Wolf auf Patrick Dorner und Achim Renner, was das Spiel nicht einfacher macht.

 

Hochball ist um 17.00 Uhr in Heidelberg!

 

Hier gehts zum Liveticker: 

http://www.keyscout.de/index.php/keyscout-live/2-rbbl-sued

Später Neuzungang für die Sabres

Zukünftig die Nummer 77 der Sabres; Birgit Meitner
Silber bei den Paralympics, WM-Silber, EM-Gold, Gewinn des Champions Cup, mehrere deutsche Meistertitel…

…sind nur ein kleiner Auszug aus dem sportlichen Lebenslauf unseres Neuzugangs in Ulm.

Birgit Meitner verstärkt ab sofort die Sabres Ulm. Sie wechselt mit sofortiger Wirkung vom SV-Reha Augsburg nach Ulm und wird uns allein durch Ihre Erfahrung helfen die selbstgesteckten sportlichen Ziele zu erreichen.

Herzlich willkommen Birgit!
 

Defense, Defense, Defense - Sabres sichern sich den ersten Saisonsieg

#5 Spielertrainer Manfred Wolf

Die Ulmer Sabres haben das Kellerduell in der 2. Bundesliga-Süd, beim RSV Lahn-Dill 2, dank einer hervorragenden Verteidigungsleistung, mit 41:45 gewonnen und so den lang ersehnten ersten Erfolg dieser Spielzeit eingefahren.

 

Die Partie begann nervös. Über das 4:4 in der 4. Minute, bis zum 10:8 zur ersten Viertelpause, entwickelte sich kaum Spielfluss und beide Seiten mussten sich die Punkte oft an der Freiwurflinie verdienen.

 

Doch auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Verteidigungsreihen das Geschehen und es wurde klar, dass dieses Spiel wohl in der Defensive entschieden werden sollte. Besonders weil es die Sabres in der ersten Hälfte nicht schafften, die wenigen gut heraus gespielten Überzahlsituationen effektiv zu nutzen. Deshalb stand zur Pause auch nur ein mageres 19:20 auf der Anzeigetafel. „Unsere Defense steht gut. Wenn wir vorne zehn Punkte mehr gemacht hätten, wären wir voll im Soll“, war das Halbzeitfazit von Spielertrainer Manfred Wolf.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Das Spiel blieb eng und extrem spannend und der Score blieb niedrig. Umso wichtiger war, dass es Ulm gelang, die beiden Schlüsselspieler von Wetzlar, Kai Gerlach und David Amend, weiterhin gut aus der Partie zu nehmen. Mit 14 bzw. 12 Zählern blieben beide deutlich unter ihren Möglichkeiten. Mit 32:31 lagen die Gäste aus Schwaben vor dem Schlussabschnitt hauchdünn in Front.

 

Im vierten Viertel schaffte es Ulm sich etwas abzusetzen. Durch einige konsequent zu Ende gespielte Überzahlangriffe, punkteten Thorsten Schmid (8 Pkt.) und Thomas Paa (13), zur 34:40 Führung, in der 36. Minute. Weil es die Sabres auch in den letzten Spielminuten schafften, Lahn-Dill nur schlechte Wurfmöglichkeiten zu geben, zerrann die Zeit den Gastgebern unter den Fingern und sie mussten beginnen die Sabres zu foulen, um die Uhr zu stoppen. Jetzt zeigten sich die Gäste nervenstark. Manne Wolf, bis dahin Dreh – und Angelpunkt des Ulmer Spiels (insg. 17 Pkt., 13 Reb. u. 8 As.), traf seine vier Freiwürfe und Claus Turnwald blieb es vorbehalten, den 45. und letzten Zähler der Schwaben zu erzielen. Damit krönte Turnwald seine Leistung, für die er anschließend ein Sonderlob von Coach Wolf bekam: „Claus hat überragend verteidigt. Er war körperlich sehr präsent und hat in der Help-Defense super agiert. In einer solchen Form ist Claus ein unverzichtbarer Teil unseres Kollektivs. Ich will aber auch allen anderen ein großes Kompliment machen. Unsere Verteidigung war heute grandios und unser Gameplan ist über weite Strecken perfekt aufgegangen. Wenn mir vorher einer gesagt hätte, wir gewinnen hier mit 45 erzielten Punkten, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aber weil beide Teams im Angriff nicht ihren besten Tag hatten (28% Wurfquote LD u. 31% Ulm), war unsere am Ende der Begegnung höherer Trefferquote ausschlaggebend. Letztlich wurden wir für unseren aufopferungsvollen Kampf belohnt.“   (paa)

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner, M.Wolf (17), D. Bloching (6), A. Renner, T. Schmid (8), J. Kopec, U. Schmölz, P. Dorner, C. Turnwald (1) u. T. Paa (13).

Pokal-Aus in Runde 1

Die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen, haben ihr Pokalspiel beim USC München, mit 70:54 verloren. Die Gastgeber aus Bayern wurden somit ihrer Favoritenrolle gerecht.

 

Die Sabres starteten gut in die Partie und führten in der 4. Minute, mit 3:2. Doch danach zeichnete sich schnell ab, dass es die erwartet schwere Aufgabe für Ulm werden sollte. Die Münchner schafften es viel zu oft, die Längenvorteile ihrer Center, in der Zone der Schwaben auszuspielen. Allein Ben Döring, erzielte bereits in der ersten Hälfte 27, seiner 33 Punkte und war so hauptverantwortlich, für die schon vorentscheidende 41;24 Pausenführung.

 

„Uns fehlten in der Defensive zu oft nicht nur die nötigen Zentimeter, sondern leider auch mehrfach, die nötige Aggressivität im Stuhl“, bemängelte Spielertrainer Manfred Wolf die Leistung der Sabres, in der Halbzeitbesprechung.

 

Nach dem Seitenwechsel, hatte die Begegnung eher Freundschaftsspiel-Charakter. Dies lag auch daran, dass der Sieger anschließend gegen der Serienmeister und -pokalsieger RSV Lahn-Dill, antreten musste und daher ein Weiterkommen unwahrscheinlich war. Deshalb nutzten beide Coaches die Situation, vor allem ihren Bankspielern viel Einsatzzeit zu geben. Es entwickelte sich eine munterer Partie, in der Ulm den Rückstand zwischenzeitlich sogar noch einmal auf sechs Zähler (56:50, 34. Min.) verkürzen konnte. Erfreulich daran war für  Trainer Wolf, der die zweite Hälfte selbst komplett auf der Bank verbrachte, die Erkenntnis, dass offensiv einige sehr ansehnliche Kombinationen gelangen und auch die Verteidigung über weite Strecken gut stand. Erst in den letzten Spielminuten, konnte sich der USC wieder absetzen und das Endergebnis auf 70:54 ausbauen.

 

So fiel das Fazit von Wolf auch durchaus zufrieden aus: „Heute haben alle gezeigt, dass sie ein wertvoller Teil unserer Mannschaft sind. Jeder kann uns wichtige Minuten geben und Verantwortung auf beiden Seiten des Feldes übernehmen. Das ist im Hinblick auf die schweren Aufgaben, die in der Liga vor uns liegen, eminent wichtig. Wir werden uns die Woche über bestmöglich vorbereiten und fahren dann Samstag mit breiter Brust nach Wetzlar.“   (paa) 

 

Für Ulm spielten: A.Penner, M.Wolf (5), D. Bloching (11), A. Renner (2), T. Schmid (9), J. Kopec, U. Schmölz (6), P. Dorner (4), C. Turnwald (2) u. T. Paa (15).

Trotz guter Teamleistung wieder kein Sieg für Ulm

#11 Uli Schmölz

Die Ausgangslage war nach den bisher gezeigten Saisonleistungen klar. Die RBB Iguanas München gingen als Favorit in die Partie gegen die Sabres. Doch die Gäste aus Schwaben zeigten sich in der Verteidigung gegenüber der Vorwoche deutlich verbessert und boten den Münchnern bis zum Schlusspfiff die Stirn. Leider ging das Spiel letztlich mit 54:49 knapp verloren.

 

Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr spannende Begegnung. Nach schnellen fünf ersten Zählern der Gastgeber, fanden die Sabres ab der zweiten Minute offensiv ihren Rhythmus. Beim 8:8 (5. Min.) glichen die Donaustädter zum ersten Mal aus. Bis zum 14:13 der Iguanas, vergaben die Ulmer Rollis aber schon mehrere gut heraus gespielte Überzahlsituationen, um selbst einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten.

 

Im zweiten Viertel bot sich den ca. 100 Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Führung wechselte mehrfach und weil auch die Münchner im Angriff nicht ihren besten Tag erwischt hatten, blieb das Ergebnis, bis zur Halbzeit, mit 24:27 eher niedrig. Die Drei-Punkte-Führung der Sabres war rückwirkend betrachtet zu wenig. Mit einer normalen Wurfausbeute, wäre ein zweistelliger Vorsprung möglich gewesen.

 

Als nach der Pause Dominik Bloching (13 P.) und Manfred Wolf (18) auf 24:31 erhöhten, wuchs die Hoffnung, bei der Handvoll mitgereisten Ulmer Fans, auf den ersten Saisonsieg. Doch der RBB kam schnell zurück. Als Benny Ryklin (18 P.) mit einem Dreier zum 33:33 (26. Min.) ausglich, war die Begegnung wieder völlig offen. Ulm fightete aber unverdrossen weiter und hatte am Ende der dritten Spielperiode, mit 36:38, die Nase wieder hauchdünn vorne.

 

Im vierten Abschnitt wurde die Partie dann zu einem Nervenspiel, in dem den Gästen aus Schwaben das Glück einmal mehr nicht hold war. Bis zur 37. Minute wechselte die Führung fünf mal. Mit seinem zweiten Dreier, zum 47:45, traf Ryklin die Sabres ins Herz. Trotzdem ließen sich die Ulmer Rollis nicht entmutigen und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn beim 51:49 (38. Min.) der Halbdistanzwurf von Manne Wolf nicht denkbar knapp sein Ziel verfehlt hätte. So behielt München am Schluss mit 54:49 glücklich die Oberhand.

 

Spielertrainer Wolf zeigte sich nach der Partie aber nicht enttäuscht: „Wir haben uns heute in der Defense sehr gut präsentiert. Wir haben als Team verteidigt und jeder hat für seinen Mitspieler geackert. Im Angriff lief es einfach nicht rund. Trotzdem war das eine Leistung, auf der wir aufbauen können.“

 

Auch Uli Schmölz (8 P.) war nach dem Spiel gegen seine ehemaligen Mitstreiter positiv: „Heute hat es wieder Spaß gemacht. Wenn sich jeder für unsere Mannschaft zerreißt, dann werden wir auch in die Erfolgsspur zurückfinden.“

 

Nach dem Pokal kommende Woche, wartet die schwere Auswärtsaufgabe bei der Erstliga-Reserve des RSV Lahn-Dill, auf die Sabres. Dort wäre ein Sieg im Abstiegskampf enorm wichtig.   (paa) 

 

Für Ulm spielten: A.Penner, M.Wolf (18), D. Bloching (13), T. Schmid (1), U. Schmölz (8),

Derbe Schlappe gegen Liga-Neuling

Eine nicht zu erwartend hohe 47:80 Niederlage kassierten die Ulmer Sabres gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden, in der dritten Partie der 2. Bundesliga-Süd. Der Aufsteiger, der sich vor der Saison vor allem mit jungen Spielern vom Zweitligisten Bonn verstärkt hat, lieferte dabei eine rundum überzeugende Vorstellung ab, der die heimischen Sabres zu wenig entgegenzusetzen hatten.

Nur im ersten Viertel schien sich eine spannende und hochklassige Begegnung zu entwickeln. Der erst 16-jährige Patrik Dorner war in die Starting Five gerückt und erzielte prompt den ersten Treffer des Spiels. Überhaupt machte der U 22 Nationalspieler, laut Coach Manfred Wolf „seine Sache gut“. Nach vier Minuten führte der Gastgeber mit 6:2. Als Reaktion stellte Wiesbaden auf eine Ganzfeldpresse um und konterte mit einem 8:0 Run (6:10, 6. Min.). Anschließend stellten sich die Schwaben aber besser auf die aggressive Verteidigung ein und spielten mehrfach, mit guten Blocks und sehenswerten Passstafetten, einfache Korbleger heraus. So sahen die etwa 150 Ulmer Fans im ersten Abschnitt eine mitreißende Begegnung, die die Gäste mit einem Zähler (17:18) zur ersten Pause vorne sah.

Bis Mitte des zweiten Viertels wechselte die Führung mehrfach. Als die Rhinos in der 18. Minute das 25:27 erzielten, nahm Spielertrainer Wolf eine Auszeit und wechselte zum ersten Mal. Danach folgte ein unerklärlicher Bruch im Spiel der Sabres. Kein einziger Punkt gelang mehr bis zur Halbzeit und Wiesbaden zog Korb um Korb davon. Maßgeblichen Anteil daran hatte der kurz zuvor eingewechselte Ralf Schwarz (18 P.), der aus der Halbdistanz ein ums andere Mal traf. Auf 25:33 war der Rückstand der Ulmer Rollis bis zum Seitenwechsel angewachsen.

Doch es kam noch schlimmer. Mit einem weiteren 10:4 Lauf setzten sich die Hessen bis zur 24. Minute, auf 43:29, vorentscheidend ab. Bei den Sabres fehlte im Pressbreak oft die Ordnung und die wenigen klaren Chancen wurden auch meist vergeben. Die Ulmer Anhänger, die nun auf ein Aufbäumen des letztjährigen Vizemeisters hofften, wurden leider enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Ab Ende des dritten Abschnitts brachen alle Dämme. In den letzten zwölf Minuten der Partie, erzielte der junge Center Oliver Hoffmann 27, seiner herausragenden 36 Zähler und war überhaupt nicht mehr zu bremsen. Lediglich Uli Schmölz gab den Ulmer Fans, mit drei erfolgreichen Distanzwürfen in Folge, noch einmal Grund zur Freude. An der überdeutlichen 47:80 Niederlage änderte das aber nichts mehr.

Fassungslos suchte Co-Trainer Thomas Paa nach dem Schlusspfiff Gründe für die hohe Pleite: „Wir haben es nicht geschafft Manne Wolf, als einen unserer Schlüsselspieler, bei der Auflösung der Presse wieder ins Spiel zu bekommen. Der Rest der Mannschaft agierte dann oft zu unstrukturiert. In der Defense waren wir vom ersten, bis zum zehnten Mann phasenweise überfordert. Zu groß war die körperliche und fahrerische Überlegenheit von Wiesbaden heute. Jetzt stehen wir auf einem Abstiegsplatz. Mit dieser für uns neuen Situation, müssen wir umgehen. Die Aufgaben in den kommenden Wochen werden aber nicht einfacher. Generell muss man einfach sagen, dass die 2. Bundesliga-Süd in dieser Spielzeit um einiges stärker besetzt ist, als letzte Saison. Es wird darauf ankommen, uns zu fangen und die Spiele gegen die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller zu gewinnen.“   (paa)

 

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner (4), M.Wolf (6), D. Bloching (14), A. Renner, T. Schmid (2), J. Kopec, U. Schmölz (8), P. Dorner (4), C. Turnwald (2) u. T. Paa (7).

 

Bittere Heimniederlage gegen den USC München

War mit der Defense nicht zufrieden; Spielertrainer Manfred Wolf

Die Rollstuhlbasketballer der TSG Söflingen starteten mit einer 66:78 Niederlage, gegen einen mit drei ausländischen Neuzugängen rundum erneuerten USC München, in die Saison 2014/15.

 

Das Hauptproblem war für Spielertrainer Manfred Wolf nach der Begegnung schnell ausgemacht: „Wir haben über die gesamten 40 Minuten in der Defense nie richtig Zugriff auf das Spiel bekommen. 78 gegnerische Punkte sind viel zufiel.“

 

Die Partie begann sehr nervös. Als Thomas Paa Ulm in der 5. Minute, mit einem erfolgreichen 3-Punkte-Spiel, mit 6:5 in Führung brachte, hatten die Sabres zuvor schon einige gute Einschussmöglichkeiten liegen gelassen. Anschließend setzten sich die Bayern, mit einem 8:2 Lauf das erste Mal etwas ab, und nahmen eine 17:14 Führung mit in die Viertelpause. Besonders stark präsentierte sich der neue australische Guard Kim Robins (18 Pkt.) in dieser Phase für die Gäste.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts funktionierte bei den Sabres im Angriff gar nichts mehr. Durch eine unterirdische Wurfquote und einige Fehlpässe, spielte man den Münchnern in die Hände. Die bedankten sich mit einem 15:4 Run und enteilten Ulm bis auf 18:32 (14. Min.). Dieser Rückstand blieb bis zum Halbzeitergebnis von 28:43 praktisch unverändert.

Die Hoffnung der ca. 100 Zuschauer auf ein Comeback der Sabres in der zweiten Hälfte, wurde leider nicht erfüllt. Zu oft kamen die Center des USC zu leichten Zählern  in der Ulmer  Zone. Insbesondere der neue bosnische Nationalspieler Suad Sutic, konnte über die gesamte Partie nicht gestoppt werden und wurde mit 30 Punkten Topscorer der Begegnung. Aber auch der zweite Center, der junge Brite David Ion (15 Pkt.), kam immer besser ins Spiel und punktete vor allem im letzten Viertel.

Daher half es auch nicht, dass Spielertrainer Manfred Wolf (27 Pkt.) in der zweiten Halbzeit aus fast allen Lagen traf. Die Verteidigung der Schwaben war einfach zu schwach. So konnte Ulm den Rückstand zwar mehrfach verkürzen, näher als auf sechs Punkte Differenz (54:60, 35. Min.) kam der Gastgeber aber nicht mehr heran. Das lag auch daran, dass der Rest der Sabres in der Offense keinen wirklich guten Tag erwischt hatte. Allen voran Aufbauspieler Paa agierte Mitte des vierten Viertels sehr unglücklich und vergab im Angriff mehrere gute Möglichkeiten, das Spiel eventuell noch einmal zu kippen.

Ganz anders der USC. Konsequent wurden die sich bietenden Chancen genutzt und somit gewann München am Ende ungefährdet, mit 66:78 in Ulm.

Der Ulmer Routinier Uli Schmölz fasste die Partie gegen seinen ehemaligen Club so zusammen: „Wir haben es dem USC viel zu leicht gemacht. Wir haben unseren Gameplan nicht durchziehen können, waren oft zu weit von den Gegnern weg und haben ihre Stühle nur selten konsequent stoppen können. Daraus resultierten unzählige leichte Punkte in unserer Zone. So kann man kaum ein Spiel gewinnen.“

Die Sabres haben jetzt zwei Wochen Zeit im Training zu arbeiten, um in Salzburg, mit einer besseren Leistung in der Verteidigung, den Grundstein für den ersten Erfolg zu legen.  (paa)  

 

 

Für Ulm spielten: A.Penner (4), M.Wolf (27), D. Bloching (14), A. Renner, T. Schmid (6), J. Kopec, U. Schmölz (5), P. Dorner (2), C. Turnwald (2) u. T. Paa (6).

Sabres II mit einem Sieg und einer Niederlage zum Auftakt

 

Mit neun Spielern reiste die zweite Mannschaft der Ulmer Sabres zwar gut besetzt in die bayerische Landeshauptstadt, jedoch fehlte Jörg Schneider, der Center des Ulmer Teams. Leider musste auch Mike Dauser terminbedingt passen. Der neue Trainer der Zweiten konnte aber schon bei mehreren Trainingseinheiten zeigen, wo der Weg hin gehen soll. Gut vorbereitet starteten am Samstag die Spieler reichlich nervös  gegen München III. Nachdem es zu Beginn der Partie sehr ausgeglichen zuging, die Führung wechselte hin und her, machten im zweiten Viertel die Defenceprobleme und zusätzlich die nachlassende Trefferquote den Ulmern schwer zu schaffen. Die klare Ansage des Teamcaptains Claus Lindenthal konnte die Mannschaft wieder in die richtige Bahn bringen. Durch eine gestärkte Verteidigung trafen die Münchner in den letzten beiden Vierteln nur noch sieben Punkte bei 28 Gegenpunkten. Damit konnten die Sabres das erste Spiel der Saison mit 46:33 für sich entscheiden.

 

Patrick Dorner #21 (30) ,              Lindenthal #15 (6),         Schlegel #69 (5),              Michalski #16 (3) Lehner #23 (2),                                             Kopec #10,                         C.Renner #14,                   Kempter #52,   

Blum #22 (n.E.)

 

Im zweiten Spiel des Tages mussten sich die Ulmer mit dem Team aus Kaufbeuren messen. Schnell zeigten sich wieder die großen Defenceprobleme der Ulmer. Immer wieder, fast einladend ließen sie der Kaufbeurer Mannschaft den Weg in die Zone offen. Dies nutzte vor allem Oppenrieder, der im ersten Viertel allein 12 Punkte erzielte. So brachten sie die Ulmer völlig aus dem Konzept und setzten sich im ersten Viertel bereits mit 22:5 ab.  Auch wenn das dritte Viertel besser für die Ulmer lief, zeigten die Kaufbeurer mehr Teamplay und fast alle Spieler punkteten. In der 34. Minute zeigten die Ulmer in einer hitzigen Endphase nochmal, wie emotionsgeladen die Partie war. Die Schiedsrichter pfiffen gleich zwei technische Fouls gegen die Ulmer. Der Endstand von 30:68 zeigte der zweiten Mannschaft klar, woran in den nächsten Wochen gearbeitet werden muss.

 

Patrick Dorner #21 (13) ,              C.Renner #14 (5),            Michalski #16 (4),            Kopec #10 (2),          Lindenthal #15 (2),                 Lehner #23 (2),                 Kempter #52 (2),             Schlegel #69,    

Blum #22 (n.E.)

 

Teva neuer Premium-Sponsor der Ulmer Sabres


Das Management der Ulmer Sabres gibt bekannt, dass sich das Pharmaunternehmen Teva und die Ulmer Sabres auf eine zweijährige Zusammenarbeit geeinigt haben.
Jörg Schneider, Manager der Ulmer Sabres, gab bei der letzten Spielersitzung bekannt, dass zweineue Sponsoren dafür gewonnen werden konnten, sich im Ulmer Rollstuhlbasketball zu engagieren.


Zum einen hätte man mit „orange hotel und apartments“ eine Lücke bezüglich rollstuhlgerechter Übernachtung und Gastronomie geschlossen. Bereits bei der ersten Mannschafts-Schulung konnten die Teilnehmer erste Eindrücke von den Seminar-Räumen und dem Restaurant mit nach Hause nehmen.
Zum anderen sei ein sehr bedeutender Premium-Partner im Bezug auf sponsoring gefunden worden: Das Pharmaunternehmen Teva engagiert sich zumindest für die kommenden zwei Jahre bei den Ulmer Korbjägern. Damit, so Schneider weiter, sei nun die Grundlage geschaffen, weiterhin in der zweithöchsten Klasse im deutschen Rollstuhlbasketball in der Spitzengruppe mitzuspielen. Ziel sei mittelfristig allerdings noch einen Schritt weiter zu gehen und möglicherweise mit Neuverpflichtungen den Sprung in die erste Bundesliga zu schaffen.

 

Unser Hauptsponsor

Stadtwerke Ulm

Die Premium-Sponsoren

Teva
Cancom

Unsere Partner

Pizza-Pronto
Sparkasse Ulm
Sanitätshaus Häussler
Orange Hotel und Apartments, Neu-Ulm