Ulmer Rollstuhlbasketballer scheitern im DRS Pokal an Thüringen

 
13.11.2019
 

Am letzten Wochenende trafen die Ulmer Sabres auf die Rolling Chocolates aus Heidelberg und konnten den Ligakonkurrenten mit 66:57 schlagen. Im Anschluss hatte man gegen die Thuringia Bulls mit 132:41 das Nachsehen. Gegen den aktuellen Tabellenführer der 1. Liga aber keine Blamage.

 

Im Vorfeld legten die Ulmer Verantwortlichen viel Wert auf das Spiel gegen Heidelberg. Schon in der kommenden Woche treffen die beiden Teams in der Liga aufeinander. Beide Teams hatten einen Umbruch im Sommer und da war dieses Spiel eine gute Gelegenheit sich gegenseitig abzutasten. So endete das 1. Viertel noch ausgeglichen mit 18:18, wobei die Sabres noch einfachste Wurfchancen liegen ließen.

Im zweiten Spielabschnitt konnten sich die Münsterstädter dann erstmals etwas absetzten und gingen mit einer 36:30 Führung in die Halbzeit. Der Vorsprung konnte dann bis zum Schlussviertel weiter ausgebaut werden und es ging mit 55:42 in die letzten 10 Minuten. In diesem erhöhten die Heidelberger nun den Druck, wovon die Mannschaft um Kapitän Dominik Bloching etwas überrascht erschien und zu hektisch wurde. Am Ende gewann Heidelberg das letzte Viertel, jedoch den Ulmer Erfolg konnten sie nicht mehr verhindern.

Nach dem Sieg gegen Heidelberg ging es gegen die Thuringia Bulls aus Elxleben. Die Thüringer sind aktueller deutscher Meister, Pokalsieger und die beste Vereinsmannschaft Europas.

Die Sabres hatten sich vorgenommen die eigene taktische Ausrichtung in Offense und Defense auch gegen den Erstligisten beizubehalten. Den Ulmern gelang ein absoluter Traumstart. Auch mit dem Wissen, dass die Chancen auf einen Sieg dadurch nicht größer wurden, freute man sich über den Spielstand von 8:2 in der 3. Spielminute aus Sicht der Sabres.

Dann legten die die Bullen los und zwangen die Sabres zu einem Ballverlust nach dem anderen. Während der Favorit nun wie am Fließband punkten konnte, bejubelte die Ulmer Bank jeden weiteren Korb frenetisch.

Für Trainer Thorsten Schmid war es wichtig, dass die Einsatzzeiten gleichermaßen verteilt wurden, denn jeder sollte die Gelegenheit bekommen ausreichend zu spielen.

„Wir wollten gegen Heidelberg gewinnen und uns mit den Thüringern messen. Das war unser Ziel und das haben wir erreicht. Für meine Mannschaft habe ich mich gefreut, dass sie gegen eine Auswahl der besten Spieler der Welt spielen konnten!“, so Thorsten Schmid nach dem Spiel.

Weiter geht es in der Liga am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr in Heidelberg!

 

Für die Sabres spielten:

#3 Dipen Sharma (2/-), #4 Andre Penner (4/2), #6 Dominik Bloching (17/2), #11 Svenja Erni (3/2), #13 Christian Seidel (12/6), #16 Andrej Michalski (2/-), #18 Luca Holstein (16/11), #23 Sascha Lima (2/2), #26 Hubert Hager (8/16)

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